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AOK übernimmt Keuchhusten-Impfung in der Schwangerschaft

Die Keuchhusten-Impfung für Schwangere wurde in die sogenannte Schutzimpfungsrichtlinie aufgenommen. Neben Angehörigen und Betreuenden haben nun auch enge Freunde der gesetzlich versicherten Schwangeren Anspruch auf eine Schutzimpfung gegen Keuchhusten. Die AOK trägt für ihre Versicherten die Kosten für die Impfung.

Warum wird Schwangeren die Keuchhusten-Impfung empfohlen?

Keuchhusten, auch Pertussis genannt, ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts eine der Infektionskrankheiten, die bei Kindern weltweit am häufigsten auftritt. In Deutschland stecken sich jährlich rund 200 Säuglinge im Alter von bis zu drei Monaten mit Keuchhusten an. Das geht aus den neusten Forschungsergebnissen des RKI hervor.

Um Kinder künftig besser vor Keuchhusten zu schützen, empfiehlt nun die Ständige Impfkommission (STIKO), Schwangeren rechtzeitig gegen Keuchhusten zu impfen. Denn Säuglinge können in den ersten Lebenswochen noch nicht selbst geimpft werden. Bei einer Impfung in der Schwangerschaft übertragen sich die von der Mutter gebildeten Antikörper auf den Fötus.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Keuchhusten-Impfung für Schwangere schließlich in die Schutzimpfungsrichtlinie aufgenommen. Für gesetzlich Versicherte übernimmt daher die Krankenkasse die Impfkosten.

Wann sollten Schwangere die Impfung erhalten?

Die STIKO empfiehlt, werdenden Müttern, sich zu Beginn des letzten Schwangerschaftsdrittels gegen Keuchhusten impfen zu lassen. Bei Frühgebärenden kann die Impfung bereits im zweiten Schwangerschaftsdrittel erfolgen.

Grundsätzlich ist die Keuchhusten-Impfung in der Schwangerschaft unabhängig vom Abstand der letzten Auffrischungsimpfung, die grundsätzlich alle zehn Jahre empfohlen wird, angeraten.

Sollte die Keuchhusten-Impfung während der Schwangerschaft nicht durchgeführt worden sein, sieht der Beschluss des G-BA vor, dass die Impfung in den ersten Tagen nach der Geburt nachgeholt wird.

Wer hat Anspruch auf die Keuchhusten-Impfung in der Schwangerschaft?

Neben der Schwangeren haben auch deren Angehörige, die mit ihr in einem Haushalt leben oder häufig Kontakt zu ihr haben, einen grundsätzlichen Anspruch auf die Keuchhusten-Impfung.

Dazu zählen vor allem die Eltern und die Familie, aber auch Freunde der Schwangeren, wenn sie in engem Kontakt zu ihr stehen.

Weiterhin sollten auch die Betreuenden des Neugeborenen, wie zum Beispiel Tagesmütter, Babysitter oder Großeltern, gegen Keuchhusten geimpft sein.

Sind die Personen gesetzlich versichert und haben in den letzten zehn Jahren keine Keuchhusten-Impfung erhalten, übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Impfung. Die werdende Mutter bekommt eine Dosis auch dann erstattet, wenn die Auffrischungsimpfung weniger als zehn Jahre her ist.  

Die Impfung sollte den Personen möglichst bis zu vier Wochen vor der Geburt gegeben werden.

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Weitere Informationen rund um das Thema Schutzimpfungen für Babys, Kinder und Jugendliche erhalten Sie hier.

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