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Früherkennung von Darmkrebs

Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebsarten in Deutschland. Je früher Darmkrebs und seine Vorstufen erkannt werden, desto größer sind die Chancen, die Krankheit erfolgreich zu bekämpfen. Die AOK empfiehlt deshalb regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen.

Das ist Darmkrebs

Der Begriff Darmkrebs umfasst Krebserkrankungen aller Darmabschnitte, insbesondere des Dick- und Enddarms. In den meisten Fällen handelt es sich um bösartige Tumoren, die aus Wucherungen in der Darmschleimhaut entstehen. Diese Wucherungen sind zunächst gutartige Vorstufen und werden auch als Darmpolypen bezeichnet. Bis aus einem gutartigen Polypen Darmkrebs entsteht, kann es bis zu zehn Jahre dauern.

Laut Robert-Koch-Institut erkranken in Deutschland circa 62.000 Menschen im Jahr an Darmkrebs. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen. Seit Einführung der Darmspiegelung zur Früherkennung ist die Erkrankungsrate jedoch gesunken. Auch die Zahl der Betroffenen, die an Darmkrebs sterben, ist deutlich zurückgegangen.

Darmkrebsrisiko senken

Darmkrebs kann viele Ursachen haben. Mit einer gesunden Lebensweise lässt sich jedoch das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, verringern. Neben den Vorsorgeuntersuchungen empfehlen Experten deshalb:

  • regelmäßig bewegen,
  • Übergewicht vermeiden,
  • ballaststoffreich essen: viele Vollkorngetreideprodukte, Hülsenfrüchte und Gemüse, wenig rotes Fleisch und Wurstwaren,
  • auf Tabak verzichten,
  • maßvoll mit Alkohol umgehen.

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