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Basische/basenbildende Ernährung

Sehr geehrte Damen und Herren,

über mein Fitnesstudio wurde mir kürzlich eine Stoffwechselanalyse angeboten, bei der ermittelt werden soll, ob ich mit der derzeitigen Ernährung evtl. zu viele Säuren bilde, welche sich negativ auf mein Abnehmvorhaben auswirken könnten bzw. ob mein Stoffwechsel "richtig" arbeitet. Aus Interesse habe ich mich dazu entschieden, dies einfach mal mitzumachen; nach dem Test zuhause bewege ich mich wohl im leicht sauren pH-Wert-Bereich (6,0 bis 6,75); eine genaue Analyse habe ich noch nicht bekommen.

Ich habe mich etwas mit dem Thema "Basische Ernährung" beschäftigt und bin aber nicht zur Gänze überzeugt, daß dies nun das Non plus ultra in Sachen Ernährung sein soll. Natürlich ist wenig Fleisch und viel Gemüse nie verkehrt, aber mir erscheint es derzeit eher wie eine der momentanen Ernährungsmoden, die immer wieder kursieren.

Eine Freundin hat sich vor einigen Jahren auch wegen angeblicher Übersäuerung längere Zeit basisch ernährt und morgens immer eine riesige Schüssel Obstsalat gegessen (was angeblich nach ihrem Ernährungsplan ok war, mir aber im Hinblick auf den Zuckergehalt sehr bedenklich erscheint), durfte dann aber andere auch kalorienarme Dinge gar nicht mehr essen und fühlte sich dann doch sehr eingeschränkt. Gemeinsames Kochen war dann auch nur noch schwer möglich...

Mich würde nun Ihre Meinung hierzu interessieren bzw. vielleicht können Sie mit eine Einschätzung geben, inwieweit Säuren den Körper überhaupt beeinträchtigen und ob eine strikte basische Ernährung sinnvoll ist.


Vielen Dank!

MfG

Hallo steffi2013,

Sie haben genau die richtigen Gedanken und die richtige Einstellung zu diesem Thema.

Halten Sie sich an die Empfehlungen der Lebensmittelpyramide oder an die 10 Regeln für gesundes Essen und Trinken der DGE.

Ein gesunder Organismus reagiert sehr schnell auf Veränderungen des ph-Wertes im Blut. Wir haben sogenannte Puffersubstanzen, die den ph-Wert stabil halten. Sollte dies nicht funktionieren, hätte dies gravierende Auswirkungen und wir fänden uns auf der Intensivstation wieder.

Bei Ihnen wurde sicherlich der ph-Wert Ihres Urins gemessen. Und dieser verändert sich tatsächlich - je nachdem wie unser Speiseplan aussieht.

Enthält das was wir essen sehr viel Fleisch und Wurst, dann ist er eher sauer. Wenn wir aber Salate, Gemüse und Vollkornprodukte einbauen und Fleisch und Wurst in eher geringen Mengen essen, dann geht der ph-Wert eher in die neutrale/alkalische Richtung.

Und wie eingangs erwähnt spiegeln dies die Lebensmittelpyramide oder die 10 Regeln der DGE wieder.

 

Ihr Expertenteam der AOK

Hallo,

 

herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort! 

Die Messung ist bei mir über den Speichel erfolgt, aber ich denke, der Unterschied zum Urin dürfte nicht allzu groß ausfallen... ich habe inzwischen auch die Ergebnisse der Analyse erhalten. Demnach liegt mein Stoffwechsel derzeit bei 80%, ist also eher träge, ferner nehme ich wohl zu viele Fette, dafür aber zuwenige Kohlehydrate und Proteine und auch insgesamt zu wenige Kalorien auf, was nach der Analyse dazu führt, daß sich mein Körper sprichwörtlich an jedes Gramm Fett klammert, weil er sich im "Hungermodus" befindet.

Mir werden nun als Richtwerte 323 g KH, 147 g Proteine und 52 g Fett empfohlen, insg. ca. 2400 kcal täglich. Mein Aktivitätslevel ist darin bereits berücksichtigt (zur Orientierung: ich bin 40 Jahre, 173 cm, derzeit 164 kg; BMI ca. 54, allerdings habe ich auch noch ein Lipödem Grad III, daher ist nicht alles von meinem Übergewicht Speicherfett). Derzeit mache ich ca. 1 bis 1,5 Stunden Cardiotraining und 1,5 Stunden Krafttraining pro Woche.

Eine basische Ernährung wird mir in dieser Form nicht empfohlen, da sich die Säurebildung nicht in einem gravierend niedrigen Bereich bewegt.

Ich kann mir aber über das Ernährungsprogramm meines Fitnesstudios einen vierwöchigen Essensplan erstellen lassen, der meine oben genannten Werte berücksichtigt, um meinen Stoffwechsel wieder aufzubauen.

Was mich aber im Moment noch verunsichert, ist, daß ich die Mengen der Makronährstoffe so hoch finde und denke, daß es zuviel ist und die Berechnung nach meinem Körpergewicht eventuell nicht zutrifft und dies dann wieder meinen angestrebten Gewichtsverlust torpedieren könnte und bei mir immer weitere Frustrationen auslöst, wenn ich von meinem Gewicht nicht herunterkomme... Oder sind die Werte so hoch, weil ich ja auch Fett ab- und Muskeln aufbauen will und meine Muskeln nicht nur erhalten möchte?

Kann eine solche Analyse überhaupt realistisch sein (neben der pH-Wert-Messung floss auch noch ein viertägiges Ernährungsprotokoll mit ein), gerade was den Grundumsatz bzw. den gesamten Kalorienbedarf betrifft?

Nachdem ich mich ein bisschen mit dem Thema Stoffwechsel und -analyse beschäftigt habe, erscheint es mir evtl. auch sinnvoll, meinen individuellen Grundumsatz beim Arzt messen zu lassen und nicht nur mit einer Formel zu berechnen; einfach, damit ich einen gesicherten Wert habe. Müsste ich die Kosten hierfür privat zahlen oder besteht die Möglichkeit der Kostenübernahme durch die AOK?

Danke nochmals für Ihre Rückmeldung und Ihre Zeit!

MfG!

 

Hallo steffi2103,

bitte nehmen Sie Kontakt mit der AOK in Ihrer Nähe auf und fragen nach Ernährungsberatung.

Ihnen wird dann die Vorgehensweise erklärt wie Sie an eine professionelle und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Ernährungsberatung kommen.

Die Ernährungsfachkraft hat womöglich das passende Screeninggerät und baut darauf Ihre Beratung auf.

Ihr Expertenteam der AOK

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