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Neues Krankenkassenwahlrecht: Welche Regelungen ab 2021 in Kraft treten

Nach dem Krankenkassenwahlrecht können gesetzlich Versicherte die Krankenkasse, bei der sie versichert sein möchten, selbst wählen. Ab 1. Januar 2021 gelten neue Regelungen, die einen Krankenkassenwechsel noch einfacher machen . Was Sie jetzt wissen sollten.

Krankenkassenwahlrecht 2021: Wie der Wechsel zur AOK noch einfacher wird

Alle Personen ab 15 Jahren, die bei der gesetzlichen Krankenversicherung pflicht- oder freiwillig versichert sind, können ihre Krankenkasse selbst wählen. Dafür gibt es ab 2021 neue rechtliche Rahmenbedingungen zur Bindungsfrist oder zu Abläufen, die wir Ihnen übersichtlich zusammengestellt haben.

Wenn eine Krankenkassen-Mitgliedschaft endet, zum Beispiel bei einem Arbeitgeberwechsel, können Sie ab 2021 sofort entscheiden, zu einer anderen Krankenkasse zu gehen. Sie müssen nicht kündigen und auch keine Bindungsfrist einhalten. Entscheiden Sie sich für die AOK, kümmern wir uns um alles und setzen uns dazu mit der bisherigen Krankenkasse in Verbindung. Damit wird ein Wechsel zur AOK viel einfacher.

Es gibt viele gute Gründe zur AOK zu wechseln

AOK Die Krankenkasse Ihrer Wahl
  1. Eine starke Gemeinschaft seit 125 Jahren: Die AOK betreut bundesweit über 25 Millionen Versicherte.
  2. Immer in Ihrer Nähe: In 1.380 wohnortnahen Geschäftsstellen kümmern sich rund 61.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um Ihre Anliegen.
  3. Immer erreichbar: Für ihre Mitglieder ist die AOK rund um die Uhr telefonisch erreichbar.
  4. Rundumschutz für Ihre Gesundheit: Von der Krankenhausbehandlung bis zur Zahngesundheit sind Sie bei der AOK bestens versorgt.
  5. Vorsorge für den Erhalt Ihrer Gesundheit: Die AOK bietet verschiedene Untersuchungen zur Früherkennung an.
  6. Für die ganze Familie: Kinder oder Ehepartner können kostenfrei mitversichert werden.

Die häufigsten Fragen zum Krankenkassenwechsel

Ab dem 1. Januar 2021 ändern sich die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Ausübung Ihres Krankenkassenwahlrechts wie folgt:

Die Bindungsfrist beträgt nur noch 12 statt 18 Monate. Die Frist gibt an, wie lange ein Versicherter mindestens bei einer gesetzlichen Krankenversicherung bleiben muss. Übt der Versicherte sein Sonderkündigungsrecht aufgrund der Erhöhung des Zusatzbeitrags aus, gilt die Bindungsfrist nicht.

Ein neues Meldeverfahren erleichtert Ihnen den Krankenkassenwechsel: Die Krankenkasse, bei der Sie sich fortan versichern lassen möchten, informiert die Kasse, bei der Sie die Versicherung beenden, über den bevorstehenden Krankenkassenwechsel. Eine Kündigung durch den Versicherten bei der bisherigen Krankenkasse ist nicht mehr nötig.

Das sogenannte passive Wahlrecht, nach dem die Bindungsfrist an die Krankenkasse erneut entsteht, sofern Sie die Gelegenheit zur Ausübung Ihres Krankenkassenwahlrechts nicht rechtzeitig wahrgenommen haben, entfällt komplett.

Das heißt zum Beispiel bei einem Kassenwechsel nach einem Arbeitgeberwechsel: Die Frist zur Wahl einer neuen Krankenkasse beträgt bis zu 14 Tage nach Beginn der Tätigkeit. Wer den Kassenwechsel innerhalb der Frist versäumt, für den gilt bislang eine erneute Bindungsfrist von 18 Monaten. Ab 2021 entsteht jedoch keine erneuerte Bindungsfrist.

Das Ausstellen einer Mitgliedsbescheinigung entfällt ebenfalls. Stattdessen teilen Sie Ihrem Arbeitgeber oder einer anderen zur Meldung verpflichteten Stelle eigenständig mit, bei welcher Krankenkasse Sie versichert sind. Nach der Meldung durch die jeweilige Stelle prüft und bestätigt die Krankenkasse die erteilten Angaben.

Wie kündige ich einer Krankenkasse und nehme einen Wechsel vor?

Günstigere Beitragsätze, vielfältigere Leistungen, bessere Erreichbarkeit – für einen Krankenkassenwechsel kann es viele Gründe geben. Ist die Entscheidung einmal getroffen, müssen nur wenige Dinge beachtet werden. 

Um eine Krankenkasse zu wechseln, brauchen Sie nicht mehr zu kündigen. Melden Sie sich einfach bei einer neuen Krankenkasse Ihrer Wahl an.

Nach Eingang Ihrer Wahlerklärung berechnet die neue Krankenkasse die Kündigungsfrist und informiert Ihre bisherige Kasse über den Wechselwunsch. Anschließend teilt sie Ihnen das Enddatum des Versicherungsverhältnisses mit.

Anschließend teilen Sie Ihrem Arbeitgeber mit, zu welcher Krankenkasse Sie wechseln werden. 

Ihr Arbeitgeber kann Sie nun bei der neu ausgewählten Krankenkasse melden, die ihm die Anmeldung bestätigt.

Wie läuft der Krankenkassenwechsel ab?

Sie haben als Versicherter verschiedene Gelegenheiten, die Krankenkasse zu wechseln, beispielsweise nach einer Erhöhung des Zusatzbeitrags oder wenn Sie Ihren Arbeitgeber wechseln. In der Regel läuft der Wechsel so ab:

In drei Schritten zur AOK wechseln

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Bestätigung der Mitgliedschaft

In drei Schritten zur AOK wechseln

Mitgliedschaft beantragen

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Sie beantragen die Mitgliedschaft bei der von Ihnen gewählten Krankenkasse. Sobald diese Ihre Wahlerklärung erhält, informiert sie unverzüglich Ihre bisherige Krankenkasse über Ihren Wechselwunsch.

Arbeitgeber informieren

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Sie informieren Ihren Arbeitgeber über Ihre gewählte Krankenkasse. Ihr neuer Arbeitgeber meldet Sie bei der von Ihnen ausgewählten Krankenkasse an. Die Krankenkasse, bei der Sie bislang versichert waren, informiert die künftige Kasse unverzüglich nach der Abmeldung durch den Arbeitgeber, spätestens jedoch innerhalb von zwei Wochen, über den Wechselwunsch.

Bestätigung der Mitgliedschaft

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Die gewählte Krankenkasse bestätigt die Anmeldung gegenüber dem Arbeitgeber.

Diese Vorteile bietet die AOK
Zufriedene Kunden sind unser Ziel

Rund um die Uhr das ganze Jahr: Wir sind telefonisch immer für Sie erreichbar und kümmern uns um Ihre Anliegen. Zögern Sie nicht und rufen Sie uns gerne an.

Gesundheitsangebote der AOK

Von Rücken- bis hin zu Stressprogrammen: Sie können aus zahlreichen exklusiven Gesundheitsangeboten wählen – wissenschaftlich aufbereitet und kostenfrei.

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