Angebot anzeigen für:
Kontakt zu meiner AOK Rheinland/Hamburg
Ort/Kasse korrigieren
Seitenpfad

Zusatzbeitrag der AOK Rheinland/Hamburg bleibt mit 1,1 Prozent weiterhin stabil

Der Zusatzbeitrag der AOK Rheinland/Hamburg bleibt mit 1,1 Prozent auch im Jahr 2021 stabil. Der Verwaltungsrat der Krankenkasse hat dies in seiner heutigen Sitzung beschlossen. Die Haushaltsplanung für das kommende Jahr wurde ebenfalls verabschiedet. Demnach plant die AOK Rheinland/Hamburg mit einem Haushaltsvolumen von 11,87 Milliarden Euro die Versorgung ihrer aktuell 3.043.925 Versicherten.

Verwaltungsrat fordert Verstetigung der Sozialgarantie

 „Am Ende dieses außergewöhnlichen Jahres war es insbesondere der herausragende persönliche Einsatz vor allem von Pflegekräften, Ärztinnen und Ärzten sowie allen Beschäftigten in Krankenhäusern und Betreuungseinrichtungen, der dafür gesorgt hat, dass unser Gesundheitswesen den immensen Herausforderungen der Corona-Pandemie standgehalten hat. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken. Gemeinsam mit unseren Partnern konnten wir trotz vieler Unsicherheiten, denen auch die gesetzlichen Krankenkassen ausgesetzt waren, eine hochwertige Versorgung unserer Versicherten gewährleisten“, sagt Günter Wältermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg. „Diesen Weg wollen wir 2021 fortführen, wenngleich uns in den kommenden Jahren nicht nur die finanziellen Folgen von Covid-19, sondern auch die kostenintensive Gesetzgebung auf Bundesebene belasten werden.“

Der Verwaltungsrat der AOK Rheinland/Hamburg mahnt erneut eine langfristige Finanzstrategie sowie eine faire Lastenverteilung zwischen Staat und Krankenkassen an, um die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Pandemie abzumildern. Wolfgang Ropertz, Arbeitgebervertreter und Verwaltungsratsvorsitzender, erläutert: „Die Maßnahmen zur Beitragssatzstabilität sind zu kurz gedacht. Nach den Wahlen erreichen die Krankenkassen ihr finanzielles Limit. Deshalb fordern wir eine Verstetigung der Sozialgarantie, die Fortsetzung eines angemessenen Steuerzuschusses und die Wiederherstellung der vollständigen Finanzautonomie der Krankenkassen.“ Insbesondere für eine schnelle wirtschaftliche Erholung seien stabile Beiträge in den sozialen Sicherungssystemen bis mindestens 2023 von Bedeutung. Diese Beitragssatzstabilität schütze Unternehmen und stärke die Investitionsbereitschaft.

„Die Bewältigung der pandemiebedingten Kosten ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, ergänzt Dieter Kolsch, Versichertenvertreter und alternierender Verwaltungsratsvorsitzender. „Durch die bislang beschlossenen gesetzlichen Maßnahmen werden Versicherte und Arbeitnehmer jedoch auch im kommenden Jahr die Hauptlast schultern müssen.“

Passende Dokumente

Sie haben Fragen? Wir helfen Ihnen.