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Zellulitis

Wenn die Haut sich wölbt

Orangenhaut, Zellulitis oder Cellulite – drei Begriffe für ein und dasselbe Problem, das vor allem Frauen betrifft. Die für Zellulitis typischen Wölbungen und Dellen treten vor allem an Bauch, Po, Oberschenkeln und Hüften auf. Zellulitis ist keine Krankheit, sondern ein ästhetisches Problem. Dabei verändern sich die Zellen des weiblichen Bindegewebes. So entsteht eine Hautstruktur, die der Schale einer Orange ähnlich sieht. Anfangs ist die Hautveränderung nur sichtbar, wenn man die Haut zusammendrückt. Mit fortschreitendem Alter und durch Übergewicht tritt die Zellulitis dann stärker hervor.

Der Ursprung der Zellulitis liegt in den unteren Hautschichten. Cremes und Salben dringen nur oberflächlich ein und nützen deshalb nichts. Trotzdem lassen sich die Symptome lindern. Bei Übergewicht helfen die Gewichtsabnahme und der Muskelaufbau durch regelmäßige Bewegung. Rad fahren, Gymnastik, Schwimmen oder Wandern kräftigen das Bindegewebe. Entscheidend ist dabei das regelmäßige Training. Zwei- bis dreimal pro Woche eine halbe Stunde ist besser als einmal in der Woche ein oder zwei Stunden.

Regelmäßige Wechselduschen und Massagen fördern die Durchblutung der Haut. Zusätzlich verhindert eine ausgewogene Ernährung, dass der Körper Fett ansetzt. Auf den Speiseplan gehören deshalb vor allem Vollkornprodukte, Obst und Gemüse. Salz, Zucker und Fleisch dagegen sollten reduziert werden. Wichtig ist es außerdem, täglich zwei bis drei Liter ungezuckerte Flüssigkeit zu trinken.