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Wenn das Kind an ADHS leidet: Eltern suchten Hilfe

Kinderärztin informierte bei der AOK

14.10.2011

Das Aufmerksamkeits-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS), früher oft mit dem Begriff Zappelphilipp gekennzeichnet, wird heute mit anderen Augen gesehen. Kinder und Jugendliche, die an ADHS leiden, haben meistens ihre eigenen Stärken, sind oft kreativ und sehr hilfsbereit. Auf die Kennzeichen von ADHS und die Hauptpfeiler einer umfassenden Behandlung dieser für Patient und Umfeld gleichwohl belastenden Erkrankung ging jetzt die Ärztin Beate Zierath-Wahl in ihrem Vortrag in der AOK-Geschäftsstelle in Gummersbach ein. Der Titel lautete: "AD(H)S - Hyperaktive Kinder: Ursache, Behandlung und praktische Hilfen". Allein im Rheinland leiden etwa 40 000 Kinder und Jugendliche am Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS) oder am Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS), deutlich mehr Jungen als Mädchen. ADHS-Erkrankte leiden, vereinfacht gesagt, unter einer ziellosen Überaktivität bei einer verringerten Aufmerksamkeitsfähigkeit.

Beate Zierath-Wahl betonte vor einem gut gefüllten Saal, dass diese Kinder oft das Gefühl haben würden, die Menschen, die sie lieben, zu enttäuschen - halt immer alles falsch zu machen. Schon deshalb sei es für Eltern wichtig zu wissen, wie sie richtig mit ihnen umgehen können. Dass die Kinder und Jugendlichen viel Bewegung lieben und deshalb in einem Sportverein gut aufgehoben sind, kam ebenso zur Sprache wie der Hinweis der Ärztin, dass die Eltern viel mit ihren Kindern lachen sollten. Denn Emotionen und Spaß gingen direkt ins Gehirn, Strafen kämen kaum an.  

An diesem Informationsabend standen auch praktische Hilfen für die Betroffenen und ihre Angehörigen auf der Tagesordnung wie Hinweise zu Beratungsstellen. Ärztin Zierath-Wahl nahm sich noch viel Zeit für Gespräche mit Eltern.


Die AOK Rheinland/Hamburg setzt bereits seit 2010 für ihre Versicherten auf einen besonderen Versorgungsvertrag, der die Behandlung von AD(H)S deutlich verbessert. Diese Versorgung für Patienten von sechs bis 17 Jahren beinhaltet vor allem eine verbesserte Diagnostik, Elternschulungen, eine koordinierte Zusammenarbeit von Ärzten und Psychotherapeuten, einen leichteren Zugang zu psychotherapeutischer Behandlung und einen streng kontrollierten Medikamenteneinsatz.

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
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André Maßmann
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