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Vorsorgeprogramm gegen Osteoporose wirkt: Patienten sind von dem Angebot überzeugt

Die Osteoporose-Kranken haben gesprochen, und ihr Urteil über das Vorsorgeprogramm der AOK Rheinland/Hamburg und des Kompetenznetzwerks Osteoporose lautet „gut“.

17.03.2015

66,4 % der Patienten und Patientinnen antworteten mit Ja auf die Frage, ob sie von der besonderen Behandlung profitiert hätten, und 57,1 Prozent der Teilnehmer konnten nach eigenen Angaben durch die Therapie ihren Alltag wieder besser bewältigen als zuvor. Besonders wichtig ein weiterer Wert: 84,1 Prozent der Teilnehmer nehmen die verordneten Medikamenten regelmäßig und ohne Aussetzer ein – eine Bestätigung, dass Patienten von dem Angebot überzeugt sind. Das sind die wesentlichen Ergebnisse einer Befragung unter Teilnehmern des Vorsorgeprogramms Osteoporose der Kooperationspartner AOK Rheinland/ Hamburg und Kompetenznetzwerk Osteoporose Nordrhein mit rund 7000 Patienten.

Kernresultat der Untersuchung, die eine Rücklaufquote von 53,3 % aufwies, stellt die enge Verbundenheit der Teilnehmer mit „ihrem“ Vorsorgeprogramm dar. Neben der hohen Zufriedenheit mit der Betreuung und mit den besonderen Leistungen im Programm ergab die Befragung, dass 72,6 % der Patienten das Angebot weiterempfehlen würden – das wichtigste Kriterium für die Anerkennung der Versorgungsqualität. Dazu sagte Günter Wältermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg:  „Besonders  wichtig ist uns, die Lebensqualität der meist älteren Menschen, die unter Knochenschwund leiden, wieder zu erhöhen. Die positiven Bewertungen durch die Teilnehmer zeigen uns, dass wir mit den Elementen des Vorsorgeprogramms richtig liegen.“ Ein weiteres Resultat der Befragung, die in der Fachzeitschrift „Orthopädische und Unfallchirurgische Praxis (OUP)“* erscheint: 85,8 % zeigten sich „zufrieden“ mit der Behandlung durch den behandelnden Arzt.

Die Teilnehmer des Programms erhalten eine bessere Versorgung mit Osteoporose-spezifischen Arzneimitteln und benötigen gleichzeitig weniger Schmerzmittel als Patienten in der Regelversorgung. Durch die zeitlich aufwendigere Betreuung des Arztes gibt es bei den Teilnehmern eine höhere Therapie- und Einnahmetreue als bei den Versicherten in der Regelversorgung. Das bedeutet auch, dass sie die Kontrolluntersuchungen beim behandelnden Arzt öfter wahrnehmen.

In Deutschland gibt es etwa sieben Millionen Menschen, die an dieser auch Knochenschwund genannten Krankheit leiden. Frauen sind deutlich stärker betroffen als Männer. Osteoporose führt häufig zu Knochenbrüchen, auch schwerster Art. Bei Oberschenkelbrüchen ist etwa ein Fünftel der Betroffenen danach nicht mehr in der Lage, sich selbst zu versorgen. Das spezielle Vorsorgeprogramm zeigt als spürbares Gegenmittel gute Resultate, vor allem eine deutlich geringere Zahl von Knochenbrüchen (- 35 %).

*(Christopher Niedhart, Melanie May, Henning Tilmes, Christoph Eichhorn: „Patientenzufriedenheit und -adhärenz im Integrierten Versorgungsmodell Osteoporose Nordrhein“, Deutscher Ärzte-Verlag Köln)

Die AOK Rheinland/Hamburg ist mit rund 2,9 Millionen Versicherten die siebtgrößte gesetzliche Krankenkasse in Deutschland. Im Rheinland und in Hamburg stehen 110 Geschäftsstellen für die Be-treuung der Versicherten offen. Ein besonderer Service sind die langen Öffnungszei-ten täglich von 8 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr. Das telefonische AOK-Servicecenter Clarimedis ist 24 Stunden täglich an 365 Tagen im Jahr erreichbar (0800 0 326 326).

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Maßmann
E-Mail: andre.massmann@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1262
Telefax: 0211 8791-1232