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Versorgung von Schlaganfall-Patienten wird verbessert

Gemeinsame Presseerklärung: AOK und Schlaganfall-Hilfe kooperieren in Hamburg

06.07.2011

Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und die AOK Rheinland/Hamburg verbessern die Versorgung von Schlaganfall-Patienten in Hamburg. Ein so genannter "Schlaganfall-Lotse" begleitet den Patienten dabei durch das Behandlungsprogramm.

Betroffene werden künftig nach einem Schlaganfall durch ein regionales Netzwerk niedergelassener Ärzte, Krankenhäuser und Rehabilitationskliniken besser versorgt. Das Versorgungsnetz garantiert ein leitliniengerechtes und qualitätsorientiertes Behandlungsprogramm. Ziel ist es, häufig auftretende schwere Behinderungen und Folgeerkrankungen zu vermeiden, ebenso wie das Auftreten eines zweiten Schlaganfalls.

 "Die Folgen eines Schlaganfalls lassen sich in vielen Fällen durch eine strukturierte Behandlung deutlich mildern," erklärte Wilfried Jacobs, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg. Die Schlaganfall-Hilfe und die AOK Rheinland/Hamburg schlossen dazu eine Kooperationsvereinbarung. Das Fachwissen und die Erfahrung der Partner in der Versorgung von Schlaganfall-Patienten werden in einen neuen Vertrag zur Integrierten Versorgung (IGV) einfließen. "Damit bieten wir eine hochwertige, innovative Versorgung an," so Jacobs.

Ein "Schlaganfall-Lotse" begleitet den Patienten  durch das Programm. Er gewährleistet seine umfassende Information, koordiniert Termine bei Haus- und Fachärzten und steht bei Fragen rund um die Erkrankung parat. Fest vereinbarte Behandlungstermine mit kurzen Wartezeiten erhöhen die Patientenzufriedenheit. 

"Wir haben ein Versorgungskonzept hochwertiger Schlaganfall-Versorgung entwickelt und in der AOK einen starken Partner gefunden," freute sich Dr. Brigitte Mohn, Vorsitzende des Vorstands der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Sie sieht in dem Modell, dessen Wirksamkeit durch eine wissenschaftliche Begleitung gemessen wird, viel Potenzial. "Für die Menschen in Hamburg wünsche ich mir, dass andere Kostenträger sich anschließen werden," so die Stiftungsvorsitzende.

Mehr als 6000 Hamburger erleiden jedes Jahr einen Schlaganfall, in ganz Deutschland sind es 250 000 Menschen. Der Schlaganfall ist die häufigste Ursache für erworbene Behinderungen im Erwachsenenalter. Unter den Todesursachen in Deutschland steht er an dritter Stelle.

Ihre Ansprechpartner:

AOK Rheinland/Hamburg
Pressestelle
André Maßmann
Telefon: 0211 8791-1262
E-Mail: andre.massmann@rh.aok.de

Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
Pressestelle
Mario Leisle
Tel. 05241 9770-12
eMail: presse@schlaganfall-hilfe.de

Weiterführende Informationen:

Pressemitteilungen auf schlaganfall-hilfe.de

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Maßmann
E-Mail: andre.massmann@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1262
Telefax: 0211 8791-1232