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Digitale Gesundheitskompetenz - eine unterschätzte Ressource im Gesundheitswesen

Sucht man Informationen rund um die eigene Gesundheit, ist das Internet meist der erste Ansprechpartner. Aber der Umgang mit den dort gefundenen Gesundheitsinformationen fällt vielen Bürgern in Nordrhein-Westfalen und in Hamburg schwer. Das zeigt eine Studie der AOK.

Ergebnisse der Studie auf Pressekonferenz vorgestellt

Foto von der Pressekonferenz: (v.l.) Dr. Kai Behrens, Pressesprecher, AOK-Bundesverband, Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, Matthias Mohrmann, Vorstandsmitglied der AOK Rheinland/Hamburg, Dr. Kai Kolpatzik, Leiter Abteilung Prävention, AOK-Bundesverband
Danach haben 51,4 Prozent der Bewohner Nordrhein-Westfalens und 51,1 Prozent der Bewohner Hamburgs Probleme, digitale Gesundheitsinformationen etwa zu finden, einzuordnen oder anzuwenden. Sie haben somit eine eingeschränkte digitale Gesundheitskompetenz. Bundesweit liegt dieser Anteil bei 52,4 Prozent.

Diese Ergebnisse stammen aus der ersten bundesweit repräsentativen Studie zur digitalen Gesundheitskompetenz in Deutschland. Sie wurde im Dezember 2020 von der AOK Rheinland/Hamburg und vom AOK-Bundesverband in Berlin vorgestellt. Das Institut Skopos befragte online deutschlandweit 8.500 Frauen und Männer im Alter von 18 bis 75 Jahren, wie gut sie digitale Gesundheitsinformationen im Netz finden, verstehen, bewerten und für sich nutzen können.

Mehr als die Hälfte der Befragten in NRW verfügt demnach nur über eine eingeschränkte digitale Gesundh

Digitale Gesundheitskompetenz im Detail
eitskompetenz (51,4 Prozent). Knapp der Hälfte der Befragten fällt es schwer zu beurteilen, ob die Informationen zuverlässig sind oder nicht (49,5 Prozent). 41,6 Prozent finden es zudem „schwierig“ oder „sehr schwierig“, herauszufinden, ob hinter den Gesundheitsinformationen kommerzielle Interessen stehen.

In Hamburg hat mehr als die Hälfte der Befragten eine eingeschränkte digitale Gesundheitskompetenz (51,1 Prozent). 49 Prozent haben Probleme mit der Beurteilung von Gesundheitsinformationen als zuverlässig oder nicht. „Schwierig“ oder „sehr schwierig“ finden es 42,6 Prozent der Befragten, werbliche Interessen hinter Gesundheitsinformationen zu erkennen.

Mehr zur Pressekonferenz

Die Pressemitteilung des AOK-Bundesverbandes finden Sie hier.

Die Studie sowie die Statements der Pressekonferenz stehen Ihnen unter diesen Links zum Download zur Verfügung:

Studienbericht "Digitale Gesundheitskompetenz" (PDF, 2,3 MB) 

Statement Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes (PDF, 1,4 MB)

Statement Matthias Mohrmann, Vorstandsmitglied der AOK Rheinland/Hamburg (PDF, 1,4 MB)

Regionale Informationen

Die Pressemitteilung der AOK Rheinland/Hamburg zum Download finden Sie hier (PDF, 52 KB).

Zusammenfassungen für Nordrhein-Westfalen und Hamburg stehen Ihnen unter diesen Links zur Verfügung:

Kurzzusammenfassung der Studienergebnisse für Hamburg (PDF, 252 KB)

Kurzzusammenfassung der Studienergebnisse für Nordrhein-Westfalen (PDF, 251 KB)

Video-Mitschnitt der Pressekonferenz

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