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Sturzprävention der AOK in Pflegeheimen zeigt Erfolge

14 Prozent weniger Stürze, fast 12 Prozent weniger Brüche

16.10.2013

Wenn sich ein älterer Mensch einen Knochen bricht, dann sind die Folgen gravierender als bei einem jungen Menschen. Dies gilt besonders für Senioren in Alten- und Pflegeheimen. Auch dort kommt es häufig zu Stürzen und Brüchen. Um Mobilität und Bewegungssicherheit zu erhalten und Stürzen vorzubeugen, bietet die AOK Rheinland/Hamburg seit 2009 ein Programm zur Sturzprophylaxe in Pflegeheimen an. Die Inhalte, Möglichkeiten und Vorteile dieses Programms wurden heute (16.10.2013) bei einer Tagung in Köln vorgestellt. Titel: „Sicher und mobil bleiben in Pflegeeinrichtungen – unter besonderer Berücksichtigung von Demenz“. Eine Auswertung des AOK-Präventionsangebotes in Pflegeheimen zeigt: 14 Prozent weniger Stürze und 11,8 % weniger Frakturen.

Schwerpunkt dieses Präventionsangebotes ist eine von Fachkräften durchgeführte zweieinhalbtägige Schulung für Mitarbeiter/-innen von Pflegeeinrichtungen. Diese werden damit gezielt auf die Leitung von Kraft-Balance-Trainingsgruppen vorbereitet. Basierend auf den Inhalten des sogenannten Ulmer Modells werden die Trainingsgruppen als Dauerangebot in den Pflegeeinrichtungen eingerichtet. Die Fachkräfte stammen aus dem AOK-eigenen Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) in Köln. Mit diesem Engagement begleitet die AOK Rheinland/Hamburg ebenso die Ziele der Landesinitiative „Sturzprävention bei Seniorinnen und Senioren“.

Ziel der AOK für die Tagung in Köln war es, einen Beitrag zur erfolgreichen Einführung und fachgerechten Umsetzung von Maßnahmen zur Sturzprävention für Akteure aus Pflegeeinrichtungen zu leisten. Daher wurden der Stand der Wissenschaft genauso präsentiert wie Beispiele guter Praxis. Rolf Buchwitz, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg, betonte: „Wir wollen die Sturzgefahr bei Seniorinnen und Senioren verringern sowie Frakturen und den oft erforderlichen Krankenhaus-Aufenthalt verhindern.Unser Ziel ist aber auch, möglichst vielen Menschen das Altwerden mit einer hohen Lebensqualität zu ermöglichen. Unser Angebot vermittelt Fachkräften aus Pflegeeinrichtungen, wie Maßnahmen der Sturzprävention im pflegerischen Alltag umgesetzt werden können.“

Auch bietet die AOK Rheinland/Hamburg den Mitarbeitern, die die Kraft-Balance-Trainingsgruppen leiten, Aufbau-Workshops an, u. a. zum Training mit Demenz-Er-krankten. Seit 2009 wurden insgesamt rund 800 Beschäftigte aus über 400 Pflegeeinrichtungen geschult. Das Angebot wird flächendeckend umgesetzt. Lobenswert ist, dass rund 85 Prozent der teilnehmenden Heime feste Trainingsgruppen dauerhaft installiert haben.

Die AOK Rheinland/Hamburg ist mit 2,9 Millionen Versicherten die siebtgrößte gesetzliche Krankenkasse in Deutschland. Das Haushaltsvolumen beträgt 7,9 Milliarden Euro. Im Rheinland und in Hamburg stehen 111 Geschäftsstellen für die Betreuung der Versicherten offen. Ein besonderer Service sind die langen Öffnungszeiten täglich von 8 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr. Das telefonische AOK-Servicecenter Clarimedis ist 24 Stunden täglich an 365 Tagen im Jahr erreichbar (0800 0326 326).

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Maßmann
E-Mail: andre.massmann@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1262
Telefax: 0211 8791-1232