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Seit 10 Jahren Hilfe bei Behandlungsfehlern Rund 8.000 Fälle und 17,2 Mio. € Regresseinnahmen

Rund 8.000 Versicherte haben sich in den vergangenen zehn Jahren wegen Behandlungsfehlern an die AOK Rheinland/Hamburg gewandt.

In rund 30 % der Fälle bestätigte sich der Verdacht. In den anderen Fällen konnten den Versicherten die Komplikationen als schicksalhaftes Geschehen erklärt werden.

Allein im Jahr 2007 hatten 824 Versicherte den Verdacht, dass die ärztliche Behandlung bei ihnen fehlerhaft verlaufen war. Im Vergleich zum Vorjahr war dies ein Zuwachs von knapp 2 Prozent. Insgesamt betrug die Regresssumme seit 1998 17,2 Mio. Euro.

Wie schon in den Vorjahren bezogen sich die meisten Beschwerdefälle in 2007 auf die Bereiche Chirurgie (29 %), unzureichende Diagnostik (19 %), Zahnmedizin (6 %), Orthopädie (5 %) und Geburtshilfe (4 %).

Wenden sich Versicherte mit Verdacht auf einen Behandlungsfehler an die AOK Rheinland/Hamburg, so ist die Beratung der Versicherten vielfältig. Zum einen werden ihnen detaillierte Informationen an die Hand gegeben - von Ansprechpartnern bei Selbsthilfeorganisationen bis hin zum Ablauf eines Gutachterverfahrens bei der Ärztekammer. Im Regelfall werden die Behandlungsunterlagen bei dem behandelnden Arzt oder Krankenhaus angefordert. Die Veranlassung von Gutachten gehört ebenso dazu wie die Hilfe bei der Anwaltssuche. Spätestens hier werden jedoch auch die Grenzen deutlich: Die AOK Rheinland/Hamburg kann nicht die zivilprozessrechtliche Vertretung für die Betroffenen übernehmen. Den Schadenersatzprozess gegen den behandelnden Arzt oder das Krankenhaus muss der Versicherte mit Hilfe eines Rechtsanwalts selbst führen. Freilich stehen die Mitarbeiter des Behandlungsfehler-Teams der AOK Rheinland/Hamburg auch während der meist langjährigen Prozessdauer dem Versicherten und seinem Rechtsanwalt beratend zur Seite.

Diese auf Kooperation ausgerichtete Vorgehensweise macht auch eine Statistik deutlich: Von den bisher knapp 8.000 geprüften Fällen endeten nur rund 10 % vor Gericht - alle anderen Fälle konnten außergerichtlich zwischen den Parteien geklärt werden.

Pressekontakt

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Stabsstelle Medien in Düsseldorf
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FAX: 0211 8791 11 25
E-Mail: ellen.vonitter@rh.aok.de

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FON: 040/20 23 49 38
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E-Mail: ulrike.zeising@rh.aok.de