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Risiko Schlaganfall

Stromausfall im Kopf

Herr M. war auf dem Weg ins Büro als er - scheinbar wie aus heiterem Himmel - einen Schlaganfall erlitt. An der Bushaltestelle wurde ihm schwindelig, plötzlich sackten ihm die Beine weg, die linke Körperhälfte war wie gelähmt. Mit dem Notarztwagen wurde der 47-Jährige ins Krankenhaus gebracht.
Ein Schlaganfall ist mit einem Stromausfall in einer Stadt vergleichbar. Und so wie in einer Stadt meist nur ein Viertel von einem Stromausfall betroffen ist, so ist in unserem Gehirn eine bestimmte Region plötzlich geschädigt.

Man unterscheidet zwei Formen des Schlaganfalls: Die Hirnblutung, bei der zum Beispiel durch zu hohen Blutdruck ein kleines Blutgefäß im Gehirn zerplatzt und den unblutigen Schlaganfall, die weitaus häufigere Form. Ursache für den unblutigen Schlaganfall ist ein Verschluß oder eine Verengung der Blutgefäße. Dadurch ist die Durchblutung in einer Region des Gehirns gestört. Es kommt zu Ausfallerscheinungen in Form von Lähmungen, Sprachstörungen oder Missempfindungen. Da unsere rechte Körperseite von der linken Hirnhälfte und die linke von der rechten Gehirnhälfte gesteuert wird, wirkt sich ein Schlaganfall immer auf der entgegengesetzten Seite der betroffenen Körperregion aus. Ein schwerer Schlaganfall kann zu Bewußtlosigkeit führen und ist lebensbedrohlich.
Ein drohender Schlaganfall kündigt sich oft vorher durch Symptome an, die zunächst wieder verschwinden. Typische Vorboten sind vorübergehende Sehstörungen oder kurzes Erblinden, Sprachstörungen und Verständnisschwierigkeiten, plötzlicher Schwindel oder rasende Kopfschmerzen.

Bei Verdacht auf Schlaganfall kommt es darauf an, schnell zu handeln: Sofort den Notarzt rufen. Der Betroffene muss zur Behandlung so schnell wie möglich in ein Krankenhaus. Je eher die Sauerstoffversorgung des Gehirns wieder hergestellt wird, um so größer ist die Chance, dauerhafte Schädigungen zu verhindern.
Die häufigsten Ursachen für einen Schlaganfall sind Rauchen, Alkohol, Bewegungsmangel, Übergewicht und falsche Ernährung. Gefährdet sind außerdem Menschen mit zu hohem Blutdruck, Diabetiker, Herzkranke und alte Menschen.

Wer einem Schlaganfall vorbeugen möchte, sollte an aller erster Stelle seine Lebensgewohnheiten überprüfen.