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Reizende Zeiten

AOK: Trotz Heuschnupfen fit bleiben

Frühlingszeit ist Heuschnupfenzeit. Auch wenn es draußen noch gar nicht danach aussieht, beginnt bereits die Pollen-Saison. Frühblüher wie Hasel, Erle oder Weide können schon im Februar blühen. Der Blütenstaub ist dann schuld an roten Nasen, brennenden Augen und Atemnot. Etwa 16 Prozent der Bevölkerung reagiert auf Blütenpollen allergisch, darunter immer mehr Kinder. Das Immunsystem verteidigt den Körper gegen eindringende Fremdstoffe wie zum Beispiel Bakterien oder Viren. Es produziert Antikörper, die die Eindringlinge erfolgreich bekämpfen. Bei einer Allergie kommt es zu einer Überreaktion des Immunsystems. Die Abwehrzellen schütteten zu viele Antikörper zum Beispiel gegen Pollen aus. Das führt zur bekannten allergischen Reaktion.

Weil immer mehr Kinder und Jugendliche unter Heuschnupfen leiden, sollten Eltern gerade jetzt besonders aufmerksam auf "Erkältungssymptome" ihrer Kinder achten:
Rote Nase, Fließschnupfen, gerötete Augen, Niesen und Atemnot können eine Pollenallergie ankündigen. Haben Eltern den Verdacht, dass ihr Kind unter Heuschnupfen leidet, sollten sie mit ihm zum Arzt gehen. Denn ganz wichtig für Pollenallergiker ist es, herauszufinden, auf welche Pflanzen sie überempfindlich reagieren.

Neben medikamentösen Therapien kommt es darauf an, den Kontakt mit Pollen so weit wie möglich zu vermeiden. Das ist allerdings schwierig, denn der Blütenstaub fliegt viele Kilometer weit. Trotzdem gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, das Risiko zu minimieren und trotz Heuschnupfen fit zu bleiben:



AOK-Tipps:



1. Auf jeden Fall die Pollenvorhersage beachten. Sie ermöglicht eine bessere Planung von Freizeitaktivitäten und Reisen.

2. Der Hauptpollenflug in ländlichen Gegenden ist meist in den frühen Morgenstunden, während die höchste Belastung in der Stadt erst abends auftritt. Während dieser Zeiten sollten sich
Allergiker in geschlossenen Räumen aufhalten und die Fenster nicht öffnen.

3. Den Urlaub möglichst "pollengerecht" planen. Wenn in Deutschland zum Beispiel die Gräser im Juni oder Juli blühen, ist in Spanien die Pollensaison vorbei. Hochgebirge oder Küstenregionen sind zwar nicht pollenfrei, können aber in der schlimmsten Pollenflugzeit eine pollenarme Zufluchtsstätte bieten.

4. Spaziergänge oder Sport im Freien während der Blühperiode einschränken.

5. Häufig Staub saugen (am besten mit Geräten mit Feinstaubfilter).

6. Pollen haften gut an Kleidung und Haaren. Deshalb empfiehlt es sich, in dieser Zeit regelmäßig abends die Haare zu waschen und Straßenkleidung nicht im Schlafzimmer abzulegen.