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Gesundheitskompetenz stärken, soziale Schranken überwinden

Gesundheit, Bewegung und Prävention sind die zentralen Themen des Präventionskongresses 2019, der am 23. und 24. Mai 2019 in Bonn stattfindet und von einer Fach- und Publikumsmesse begleitet wird. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Rolf Buchwitz, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der AOK Rheinland/Hamburg, und weitere hochrangige Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft diskutieren über die Zukunft der Prävention.

Gesundheitsförderung von der Geburt bis ins hohe Alter

Mit dem Präventionsgesetz hat der Gesetzgeber die Grundlagen für eine engere Zusammenarbeit aller maßgeblichen Akteure geschaffen. Prävention und Gesundheitsförderung sollen in allen Lebenswelten ansetzen, in denen Menschen leben, lernen und arbeiten: in Kitas, Schulen, Betrieben und Pflegeeinrichtungen.

„Die AOK Rheinland/Hamburg engagiert sich über das Präventionsgesetz hinaus seit vielen Jahren für Gesundheitsförderung in allen Lebenswelten von der Geburt bis ins hohe Alter“, sagt Rolf Buchwitz. „Als Gesundheitskasse unterstützen wir Menschen und Institutionen vor Ort breitgefächert und lebensnah in ihrem Alltag, denn hier gelingt es, die Menschen in allen Lebenssituationen zu erreichen und ihre Potenziale nachhaltig zu stärken.“ Im Jahr 2018 hat die AOK Rheinland/Hamburg die gesetzlich festgelegten Ausgabewerte für Prävention in allen Bereichen erfüllt und rund 20 Millionen Euro in Präventionsmaßnahmen investiert, im Jahr 2019 werden diese Ausgaben nochmals erhöht. Die AOK Rheinland/Hamburg ist in diesem Jahr zudem Hauptpartner des Präventionskongresses.

Besonderer Handlungsbedarf besteht aktuell in der Lebenswelt der Pflegeinstitutionen. Die Pflegebranche weist aufgrund der hohen körperlichen und psychischen Belastungen mit über sieben Prozent im Jahr 2018 einen überdurchschnittlich hohen Krankenstand auf (zum Vergleich: In anderen Branchen liegt der Krankenstand bei 5,6 Prozent). Neben körperlichen Belastungen prägen die tägliche Auseinandersetzung mit Schmerz, Leid und Tod sowie Stress infolge hohen Zeitdrucks, unzureichender Pausen, Schichtarbeit und mangelnder Vereinbarkeit von Beruf und Familie den Berufsalltag der meisten Pflegekräfte.

Das AOK-Präventionsprogramm „Gesunde Pflegeeinrichtung“ unterstützt die Pflegeeinrichtungen dabei, sich aktiv und nachhaltig für die Gesundheit ihrer Beschäftigten sowie für die Lebensqualität und das Wohlbefinden ihrer Bewohner einzusetzen.

Unabhängig von der jeweiligen Lebenswelt, in der sich die Menschen bewegen, ist die soziale Ungleichheit ein elementarer Faktor, der sich erheblich auf die Gesundheitschancen von Menschen auswirkt. „Eine wirksame Prävention kann nicht allein Aufgabe der gesetzlichen Krankenkassen sein, sie braucht gesellschaftlichen Aufbruch und einen kulturellen Wandel: Sozial bedingte Unterschiede bei den Gesundheitschancen müssen ausgeglichen und die Gesundheitskompetenz aller Menschen gestärkt werden“, so Rolf Buchwitz.

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