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Patienten in Hamburg generell zufrieden mit den Kliniken – Bestnoten für das Albertinen-Krankenhaus in Schnelsen

Die Versicherten der AOK Rheinland/Hamburg sind mit ihren Krankenhäusern in Hamburg generell zufrieden und geben den Kliniken im Durchschnitt eine „Zwei minus“.

Die Bestnote erhielt das Albertinen-Krankenhaus im Stadtteil Schnelsen, das mit 82,9 Prozent die Höchstbewertung erzielte. Kein Haus wurde schlechter als „befriedigend“ bewertet. Das ist das Resultat einer umfangreichen Patientenbefragung der AOK Rheinland/Hamburg mit fast 3000 Teilnehmern. Gefragt wurde dabei nach Faktoren wie ärztliche und pflegerische Versorgung, Organisation und Service sowie nach dem Behandlungserfolg und der Bereitschaft, das Haus weiter zu empfehlen.

Die Patienten konnten bei der Beantwortung der 16 Fragen maximal 96 Punkte vergeben, das entspricht einer Zustimmung von 100 Prozent. Die AOK veröffentlicht die Ergebnisse nur, wenn für ein Krankenhaus mindestens von 75 Patienten Bewertungen vorliegen. Im Gesamturteil für die so bewerteten zwölf Krankenhäuser in Hamburg ergab sich ein durchschnittlicher Wert von 76,8 Prozent. Die AOK Rheinland/Hamburg hat die Ergebnisse jetzt in ihren Krankenhaus-Navigator eingestellt.

„Neben Kriterien wie Häufigkeit und Qualitätsergebnisse von Behandlungen gehört auch die Zufriedenheit der Patienten zur Gesamtbewertung von Krankenhäusern. Wir machen diese Ergebnisse transparent, damit sie Patienten und Ärzten eine Orientierung bei der Auswahl des richtigen Krankenhauses sein können“, so Cornelia Prüfer-Storcks, Vorstandsmitglied der AOK Rheinland/Hamburg.

So schnitten die beteiligten Krankenhäuser im Gesamtergebnis ab (in alphabetischer Reihenfolge):
Albertinen-Krankenhaus 82,9 %, Asklepios-Klinik Altona 77,3 %, Asklepios-Klinik Barmbek 74,9 %, Asklepios-Klinik Harburg 70,0 %, Asklepios-Klinik Nord (Ochsenzoll und Heidberg) 70,5 %, Asklepios-Klinik St. Georg 70,5 %, Asklepios-Klinik Wandsbek 69,7 %, Bethesda-Krankenhaus Bergedorf 77,0 %, Diakonie-Klinikum 81,1 %, Marien-Krankenhaus 77,9 %, Schön-Klinikum Eilbek 81,1 %, Universitätsklinikum Eppendorf 75,6 %.

Am besten bewerteten die Patienten in Hamburg insgesamt die ärztliche Versorgung mit 80,1 Prozent der möglichen Punkte eine glatte Zwei. Damit ist die Versorgung durch die Klinikärzte von den Patienten besser benotet worden als alle Krankenhäuser in der Gesamtnote (76,8 %). Ebenfalls gut fiel die Bewertung für die pflegerische Betreuung mit 77,5  % aus. Die Organisationsabläufe (Ablauf der Aufnahme Ins Krankenhaus, Wartezeiten etc.) in den analysierten Krankenhäusern erhielten von den Patienten einen Wert von 75,3 %, der Wert für Service (Sauberkeit, Essen etc.) lag bei 74,5 % und für Behandlungserfolg bei 71,6 %. Die zweithöchste Zustimmung erfolgte mit 78,3 % auf die Frage: Würden Sie dieses Krankenhaus ihrem besten Freund/Freundin weiterempfehlen? „Anhand der Ergebnisse kann der Patient die Unterschiede der Häuser sehr gut ablesen und nach seinen ganz persönlichen Präferenzen urteilen“, so Hamburgs Regionaldirektor Siegfried Jähne.

Die Untersuchung brachte eine Reihe von interessanten Einzelergebnissen hervor, so der Zusammenhang zwischen der Bewertung des Krankenhausaufenthaltes insgesamt und der Art der Unterbringung. Patienten im Vier-Bett-Zimmer sind in allen Facetten unzufriedener mit ihrem Klinik-Aufenthalt als Patienten in Ein-, Zwei- oder Drei-Bett-Zimmern (im Verhältnis 71,2 % zu 77,8 %). Cornelia Prüfer-Storcks, AOK: „Nur knapp sieben Prozent der Patienten sind in Vier-Bett-Zimmern untergebracht. Die Befragungsergebnisse zeigen, dass dies zu Recht ein Auslaufmodell ist.“

Eine weitere Besonderheit: Mit dem Alter steigt die Zufriedenheit mit dem Krankenhausaufenthalt. Über 70-Jährige beurteilen insbesondere Service und Organisation sehr viel milder als 18- bis 30-Jährige.

Die Untersuchung wird regelmäßig alle zwei Monate anonym von der AOK Rheinland/Hamburg vorgenommen. Versicherte in Hamburg zwischen 18 und 80 Jahren, die mindestens zwei Übernachtungen in einem Krankenhaus absolviert haben, werden nach ihrer Beurteilung gefragt. Bisher haben sich fast 40 Prozent der Befragten beteiligt, was für ein großes Interesse spricht, die eigenen Erfahrungen weiterzugeben.

www.weisse-liste.aok-gesundheitsnavi.de

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