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Organtransplantation

Sport stärkt die Gesundheit

Menschen, denen ein fremdes Organ transplantiert wurde, sind wegen ihrer Erkrankung oft weniger leistungsfähig. Aus Angst ihre Gesundheit zu gefährden, verzichten die Betroffenen oft auf Sport und Bewegung.

Diese Vorsicht ist meistens übertrieben. Denn auch nach einer Organtransplantation hat körperliche Aktivität viele positive Auswirkungen. Wer Sport treibt, ist beweglicher, hat mehr Ausdauer und schult sein Koordinationsvermögen. Auch der Stoffwechsel kann sich durch regelmäßige Bewegung verbessern. Gemeinsamer Sport in einer Gruppe senkt außerdem die Anfällig-keit für Depressionen.

Wer nach einer Organverpflanzung Sport treiben möchte, sollte sich ausführlich mit seinem Arzt besprechen. Er kann beurteilen, auf welche Risiken der Patient achten muss. Geeignet sind grundsätzlich alle Sportarten, die die Ausdauer stärken, wie Laufen, Joggen und Walken, Radfahren, Schwimmen, Gymnastik, Wandern oder Skilanglauf. Auch einfache Bewegungsspiele in der Gruppe verbessern die Kondition und sorgen für Spaß und Geselligkeit.

Ungeeignet sind Sportarten, die eine hohe Sturz- oder Verletzungsgefahr bergen und direkten Körpereinsatz erfordern. Dazu zählen zum Beispiel Fußball, Handball, Basketball und alle Kampfsportarten. Auch Kraftsportarten wie Gewichtheben oder Kugelstoßen sind nicht geeignet, ebenso wie Weit- und Hochsprung oder Trampolinspringen. In keinem Fall sollte das Streben nach Höchstleistungen oder Bestzeiten im Mittelpunkt stehen. Vielmehr kommt es auf das regelmäßige, wenn auch leichte Training an. Damit es nicht zu anstrengend wird, gilt folgende Faustregel: Bei jeder Übung sollte es möglich sein, sich zu unterhalten.