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Neuer Hausarztvertrag in Hamburg abgeschlossen Hamburg fördert intensive hausärztliche Begleitung

Mit einem neuen Hausarztvertrag will die AOK Rheinland/Hamburg dafür sorgen, dass ihre Versicherten künftig vor allem in schwierigen Situationen intensiver durch ihren Hausarzt betreut werden können.

Gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg und den drei hausärztlichen Berufverbänden in Hamburg – Hausärzteverband, Verein hausärztlicher Internisten und Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte – wurde ein innovativer Hausarztvertrag vereinbart, der die Hausärzte in Stand setzt, ihre Patienten vor allem nach Krankenhausaufenthalten und bei pflegerischer Betreung intensiver und effektiver zu behandeln.

Der Vertrag gilt rückwirkend zum 1. Juni 2008. An diesem Hausarztvertrag können alle Versicherten der AOK Rheinland/Hamburg teilnehmen. Die Versicherten können sich bei seinem gewählten Arzt in der Praxis oder in jeder Geschäftsstelle der AOK Rheinland/Hamburg einschreiben. An dem Vertrag teilnehmende Ärzte sind Fachärzte für Allgemeinmedizin, hausärztlich tätige Internisten, praktische Ärzte sowie Kinder- und Jugendärzte.

„Unsere Versicherten profitieren von einer umfassenden, abgestimmten und kontinuierlichen Betreuung. Unnötige Doppeluntersuchungen, Krankenhausaufenthalte und Wartezeiten bleiben ihnen erspart“, so Cornelia Prüfer-Storcks, Mitglied des Vorstands der AOK Rheinland/Hamburg. Der Weg der Patienten innerhalb der unterschiedlichen Versorgungsbereiche wie Hausarzt, Facharzt, Krankenhaus oder Rehabilitation werde vereinfacht.

Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg stellt vor allem den Leistungsansatz heraus: „Wir freuen uns, dass wir gerade für die Hausärzte, die sich intensiv um ihre schwerer erkrankten Patienten kümmern, zusätzliche Honorare vereinbaren konnten“, so Walter Plassmann, stellvertretender Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg, „die vereinbarten Leistungen beim Überleitungsmanagement aus dem Krankenhaus und bei der Einbeziehung von Angehörigen bei einfacher Behandlungspflege sind aufwendig, aber sinnvoll.“ Die Hausärzte hätten nunmehr die Möglichkeit, diese Leistungen in ihren Praxisablauf besser zu integrieren.

“Auch wenn in diesem Vertrag noch nicht alle unsere Wünsche insbesondere im Bereich der vorbeugenden Gesundheitsmaßnahmen verwirklicht werden konnten, sehen wir doch durch die vereinbarten zusätzlichen Leistungen eine sinnvolle Unterstützung des Hausarztes z.B. bei der Übernahme von Patienten nach einer Krankenhausbehandlung“ erklärt Michael Klemperer, 2. Vorsitzender des Hausärzteverbandes Hamburg als Verhandlungsbeauftragter der Hausärztlichen Berufsverbände. Erstmals sei im vorliegenden Vertrag der Besuch eines AOK-Patienten durch den Hausarzt schon vor einer Krankenhausentlassung als Leistung vereinbart worden.

Eine zentrale Rolle übernimmt der Hausarzt als „Koordinator“ und „Lotse“ – der Patient wird von diesem Arzt seines Vertrauens während der gesamten Behandlung begleitet. Der gewählte Hausarzt bzw. Kinder- und Jugendarzt ist für den Patienten die erste Anlaufstelle. Der Arzt steuert die gesamte medizinische Behandlung und vereinfacht die Weiterbehandlung beim Facharzt, im Krankenhaus oder in der Rehabilitation. Alle Befunde, Untersuchungsberichte und Therapieprogramme laufen bei dem Hausarzt bzw. Kinder- und Jugendarzt zusammen.

Die Vorteile für die Patienten:

· Umfassende Aufklärung über die gesamten Behandlungsmaßnahmen
· Vermeidung von Doppeluntersuchungen
· Erreichbarkeit des Arztes auch außerhalb der Praxiskernzeiten – z.B. bei schweren Erkrankungen
· Wartezeit bei vorher vereinbarten Terminen von maximal 30 Minuten – Notfälle werden bevorzugt behandelt
· Erinnerung an Vorsorge- und Impftermine
· Unterstützung bei der Vereinbarung von Terminen beim Spezialisten oder im Krankenhaus durch die Praxis

Kinder werden in der Regel von Kinder- und Jugendärzten behandelt, um den besonderen Ansprüchen in diesem Alter gerecht zu werden. Auch die Versorgung älterer und chronisch kranker Patienten wird in diesem Hausarztvertrag entscheidend verbessert: So wird insbesondere die Betreuung des Patienten in seinem häuslichen Umfeld verbessert. Unter anderem führt der gewählte Arzt Hausbesuche durch und unterstützt die Angehörigen bei der Organisation der Krankenpflege zuhause.

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