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Magenschmerzen

Stress vermeiden und Tee trinken

Fettes und reichhaltiges Essen, Stress im Beruf oder Ärger in der Familie schlagen manchen Menschen im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen. In diesen Situationen kann man sich mit ein-fachen Maßnahmen selbst behelfen. Dabei heißt das oberste Gebot: Den Magen schonen.

Dazu tragen leicht verdauliche, fettarme Nahrungsmittel wie Zwieback bei, die nicht im Magen liegen. Auch wer auf leichte, abwechslungsreiche Kost achtet, regelmäßig und nicht in zu großen Mengen isst, hilft seinem Magen. Frische Küchenkräuter wie Petersilie oder Schnittlauch gelten als besonders verträglich.

Bei Beschwerden wie Krämpfen und Blähungen helfen Knoblauch, Kümmel oder Ingwer. Nikotin und Alkohol schaden dem Magen, weshalb der Verzicht auf beides sinnvoll ist. Kaffee sollte zumindest vorübergehend tabu sein, da er den Magen zusätzlich reizt. Stattdessen können Kräutertees die Beschwerden mildern. Aufgüsse von Anis und Fenchel, Pfefferminze, Melisse oder Kamille wirken krampflösend und entzündungslindernd.

Auch Wärme tut dem Magen gut – gegen eine Wärmflasche auf dem Bauch ist deshalb nichts einzuwenden. Man sollte sie allerdings nicht auf die nackte Haut legen, sondern in ein Tuch wickeln, um Reizungen zu verhindern.

Meist verschwinden die Beschwerden innerhalb weniger Tage von allein. Wenn Stress und Ärger immer wieder auf den Magen schlagen, sollte man aber die möglichen Ursachen herausfinden und dagegen angehen. Wenn belastende Situationen in Partnerschaft, Beruf oder Familie der Grund sind, kann ein klärendes Gespräch dazu beitragen sich selbst und damit auch den Magen zu entlasten. Wen länger anhaltende oder häufig wieder-kehrende Magenschmerzen plagen, der sollte unbedingt zum Arzt gehen. Die Ursache kann zum Beispiel ein Magengeschwür sein.