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Leichter Rückgang bei Krankmeldungen auf 5,17 Prozent – mehr Lanzgzeiterkrankungen

Langzeiterkrankungen haben unter den rund eine Million AOK-versicherten Beschäftigten im Rheinland im letzten Jahr erkennbar zugenommen

18.02.2013

Wie die AOK Rheinland/Hamburg mitteilt, erhöhte sich der Krankenstand bei Langzeiterkrankten von 1,35 Prozent im Jahr 2011 auf 1,41 Prozent in 2012. Dagegen weist der Gesamtkrankenstand für 2012 mit 5,17 Prozent so gut wie keine Veränderung gegenüber dem Vorjahr mit  5,20 Prozent auf.

Insgesamt waren Krankschreibungen 2012 durch eine Abnahme der Erkrankungen bis sechs Wochen und einer Zunahme von Langzeiterkrankungen geprägt. Eine Erklärung für die Zunahme von Langzeiterkrankungen besteht in dem kontinuierlichen Anstieg psychischer Erkrankungen. Sie gehen in der Regel mit einer sehr hohen Krankheitsdauer einher. Psychische Erkrankungen waren in 2012 die einzige Diagnosegruppe mit einer steigenden Fallhäufigkeit. Im Vergleich zu 2011 nahm die Fallzahl um 1,27 Prozent zu. Ebenso zeigt sich die Zunahme von psychischen Erkrankungen bei den Arbeitsunfähigkeitstagen (AU-Tagen), die um 9,45 Prozent gegenüber dem Vorjahr stiegen.

Günter Wältermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg, erklärte dazu: „Der leichte Rückgang des letzten Jahres zeigt eine ermutigende Tendenz. Andererseits müssen wir eine kontinuierlich steigende Zahl an Krankheitstagen durch psychische Erkrankungen registrieren. Die AOK Rheinland/Hamburg setzt weiterhin auf Vorsorge am Arbeitsplatz durch unser Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung.“

Kaum verändert haben sich die branchenbezogenen Krankenstände im  Rheinland. Wie im Vorjahr verzeichneten Gießereien mit ihren Beschäftigten mit 7,33 Prozent (2011: 7,03 Prozent) den höchsten Krankenstand, gefolgt von Alten- und Pflegeheimen mit einem Krankenstand von 7,05 Prozent (2011: 7,05 Prozent). Der niedrigste Krankenstand wurde im Gastgewerbe mit 4,14 Prozent ermittelt (2011: 4,20 Prozent).

Die Dauer der Erkrankungen nahm geringfügig zu. Lag die durchschnittliche Krankheitsdauer 2011 bei 11,74 Kalendertagen, so betrug sie im letzten Jahr 12,01 Kalendertage.

Ein Service der AOK Rheinland/Hamburg: Detaillierte anonyme Auswertungen für Betriebe sind ab einer Anzahl von 50 AOK-Versicherten im Unternehmen möglich. Für weitere Auskünfte steht die Teamleiterin Gesundheitsberichterstattung, Petra Meisel, im Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung – BGF GmbH in Köln zur Verfügung (Tel. 0221 27180-107, E-Mail: petra.meisel@bgf-institut.de).

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Maßmann
E-Mail: andre.massmann@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1262
Telefax: 0211 8791-1232