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Großstadt-Bewohner im Rheinland haben bundesweit die wenigsten Knochenbrüche

Die Menschen in den Großstädten des Rheinlands erleiden weitaus seltener einen Knochenbruch als die Bewohner aller anderen Regionen und Bundesländer Deutschlands!

01.02.2014

Das hat eine Auswertung der AOK zur Frakturhäufigkeit unter den Einwohnern der 50 größten deutschen Städte erbracht. Das Ergebnis zeigt, dass es unter den AOK-Versicherten in Duisburg, Bonn, Köln und Düsseldorf oder Essen die wenigsten Knochenbrüche in der gesamten Bundesrepublik gibt. Die aktuelle Auswertung macht dazu deutlich, dass unter den 15 deutschen Großstädten mit den niedrigsten Frakturraten allein acht rheinische Großstädte rangieren. Der Spitzenreiter – dort gibt es prozentual die wenigsten Frakturen – ist Duisburg.

Hinter der Niederrhein-Metropole mit einem Wert von 3,29 Prozent – Anteil der AOK-Versicherten mit Frakturen 2012 – folgen Bonn mit 3,34 % vor Ludwigshafen (3,38 % / Rheinland/Pfalz) und Köln mit 3,39, Düsseldorf mit 3,43 und Mülheim/Ruhr mit 3,44 Prozent. Die Städte Oberhausen (3,62 %), Essen (3,63 %) und Wuppertal (3,73 %) komplettieren diese Achtergruppe der rheinischen Großstädte unter den ersten 15 Großstädten mit den niedrigsten Knochenbruch-Raten. Am unteren Ende, d. h. mit der höchsten Frakturrate, liegen die ostdeutschen Städte Halle, Saale (6,08 %), Magdeburg (6,34 %) und Rostock (7,15 %).

Teilweise lassen sich diese Beobachtungen gut erklären: Faktoren wie Alter und Geschlecht haben einen hohen Einfluss auf das Knochenbruchrisiko. Außerdem besitzen Städte wie Duisburg, Düsseldorf oder Essen eine vergleichsweise junge Einwohnerschaft. Günter Wältermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg, ergänzte: „Außerdem weist die AOK Rheinland/Hamburg mit einem Altersdurchschnitt von 42,3 Jahren die jüngste Versichertenklientel unter allen Allgemeinen Ortskrankenkassen Deutschlands auf, die insgesamt 24 Millionen Versicherte umfassen.“

Basierend auf den Versorgungsdaten aller AOK-Versicherten des Jahres 2012 werden in der Auswertung die Unterschiede zwischen Alters- und Geschlechtsgruppen deutlich. So haben sich knapp vier Prozent der jungen Männer im Alter zwischen 15 und 19 Jahren 2012 einen Knochen gebrochen, aber weniger als 2 % der Frauen dieser Altersgruppe. Dies geht vermutlich auf das unterschiedliche Sport- und Freizeitverhalten, beispielsweise dem klassischerweise bei Männern weit verbreiteten Fußballspielen, zurück. Mit zunehmendem Alter zeigt sich – bedingt durch Osteoporose und die damit einhergehende Instabilität der Knochen – eine deutlich größere Frakturhäufigkeit bei Frauen.

Die AOK Rheinland/Hamburg ist mit rund 2,9 Millionen Versicherten die siebtgrößte gesetzliche Krankenkasse in Deutschland. Das Haushaltsvolumen beträgt 8,5 Milliarden Euro. Im Rheinland und in Hamburg stehen 110 Geschäftsstellen für die Be-

treuung der Versicherten offen. Ein besonderer Service sind die langen Öffnungszeiten täglich von 8 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr. Das telefonische AOK-Servicecenter Clarimedis ist 24 Stunden täglich an 365 Tagen im Jahr erreichbar (0800 0326 326).

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
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E-Mail: andre.massmann@rh.aok.de
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