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Gesundes Arbeiten am Computer

Auf die richtige Haltung kommt es an

Wer konzentriert vor dem Computer sitzt, achtet selten auf seine Körperhaltung oder den richtigen Abstand zum Monitor. Rücken- und Nackenverspannungen, brennende Augen und Kopfschmerzen können die Folge sein. Für ein gesünderes Arbeiten am Computer genügt es häufig, die vorhandenen Geräte umzustellen.

Für ein entspanntes Sitzen am Bildschirm sind die richtigen Büromöbel besonders wichtig. Beim Stuhl müssen Sitzhöhe, Neigung der Sitzfläche und Rückenlehne so verstellbar sein, dass sich der Benutzer wohl fühlt. Auch der Computertisch sollte sich in der Höhe variieren lassen. Wer diese Anschaffung scheut, kann den Tisch der eigenen Größe anpassen, indem er Klötzchen unterlegt oder die Tischbeine ein Stück absägt. Für die richtige Höhe sorgt auch eine Sperrholzplatte unter der Tastatur.

Um Nackenverspannungen zu vermeiden, sollte der Benutzer gerade vor Tastatur und Bildschirm sitzen. Der optimale Abstand zwischen den Augen und dem Monitor beträgt 70 Zentimeter. Die oberste Bildschirmzeile sollte sich in Augenhöhe befinden.

Eine ergonomische Sitzposition wird dann eingenommen, wenn die Ellenbogen-, Hüft-, Knie- und Sprunggelenke im rechten Winkel geneigt sind. Niemand kann ohne Hilfe feststellen, ob er richtig sitzt. Deshalb sollte man ein Familienmitglied oder einen Kollegen bitten, die Haltung am Computer zu überprüfen.

Blendungen und Reflexionen durch das Tageslicht belasten die Augen. Dies kann vermieden werden, wenn der Monitor parallel zum Fenster steht. Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen Jalousien oder Rollos. Auch in der Dämmerung sollte der Arbeitsplatz ausreichend beleuchtet sein. Ein “Höhlenambiente” mit dem Bildschirm als einziger Lichtquelle strengt die Augen zu sehr an. Man sollte die Blicke auch häufiger nach draußen schweifen lassen und sich beim Telefonieren vom Bildschirm abwenden.

Wer stundenlang bewegungslos vor dem Monitor sitzt, belastet seinen Körper. Deshalb ist es wichtig, die Arbeit abwechslungsreich zu gestalten und sich regelmäßig zu bewegen. Entspannungsübungen und Ausgleichsgymnastik helfen, Verspannungen zu verhindern. Manche Tätigkeiten können auch im Stehen, beispielsweise am Stehpult, erledigt werden.