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Eine Million Euro Zuschüsse für Hamburger Selbsthilfe

Über eine Million Euro stehen der Hamburger Selbsthilfe in diesem Jahr an Fördermitteln zur Verfügung.

10.09.2013

Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz sowie die Hamburger Krankenkassen/-verbände unterstützen mit dieser Summe die tägliche Arbeit der Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeorganisationen sowie das Beratungsangebot der vier Kontaktstellen in der Hansestadt.

„Selbsthilfegruppen helfen Betroffenen mit Krankheiten, Lebenskrisen oder schwierigen Lebenssituationen besser zurecht zu kommen. Die Möglichkeiten, sich vertrauensvoll mit anderen Betroffenen, vielfach ehrenamtlich Tätigen, über sensible Themen auszutauschen, sind ungemein wertvoll und aus dem Gesundheitswesen längst nicht mehr wegzudenken“, so Cornelia Prüfer-Storcks, Gesundheitssenatorin der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz stellt im laufenden Jahr wieder über 750.000 Euro aus den Haushaltsmitteln für die Selbsthilfe zur Verfügung.

Die Hamburger Krankenkassen/-verbände unterstützen die gesundheitliche Selbsthilfe in der Hansestadt mit mehr als 400.000 Euro. „Davon gehen 160.000 Euro an Selbsthilfe-Kontaktstellen, rund 96.000 Euro an die Landesorganisation der Selbsthilfe und rund 150.000 Euro an die örtlichen Selbsthilfegruppen“, erläutert Matthias Mohrmann, Vorstandsmitglied der AOK Rheinland/Hamburg, stellvertretend für die Hamburger Krankenkassen/-verbände. In Hamburg gibt es heute mehr als 1.400 Selbsthilfegruppen mit schätzungsweise 25.000 Aktiven, die sich als „Experten in eigener Sache“ engagieren.

Die Kontakt- und Informationsstellen für Selbsthilfegruppen (KISS) Hamburg verwalten den „Selbsthilfegruppen-Topf“. Dieser sieht Zuschüsse für Büroausgaben, Raummieten oder die Öffentlichkeitsarbeit von Selbsthilfegruppen vor. Der Hamburger „Selbsthilfegruppen-Topf“ wurde 1987 zur Verteilung der Fördermittel geschaffen. Seit 1994 beteiligen sich auch die gesetzlichen Krankenkassen.

Alle Hamburger Selbsthilfegruppen können bei KISS einen Antrag auf Pauschalförderung stellen. Über die Vergabe der Fördermittel entscheidet ein Vergabeausschuss, der paritätisch aus Vertretern der Fraktionen der Hamburger Bürgerschaft, gewählten Vertretern von Selbsthilfegruppen sowie den Krankenkassen/-verbänden (und Pflegekassen) zusammengesetzt ist. Mitarbeiter von KISS Hamburg und der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz nehmen beratend an den Sitzungen teil.

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse Hamburg
Antje Meyer
E-Mail: antje.meyer@rh.aok.de
Telefon: 040 2023-1401
Telefax: 040 2023-4939