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Diabetes liegt an der Spitze: 300.000 AOK-Versicherte nehmen an Behandlungsprogrammen (DMP) teil

Die „Curaplan“-Behandlungsprogramme der AOK Rheinland/Hamburg für sechs chronische und weitverbreitete Krankheiten werden von den Versicherten immer stärker genutzt.

01.03.2011

In Nideggen im Kreis Düren wurde jetzt der 300.000ste Teilnehmer in ein sogenanntes Disease-Management-Programm, kurz DMP, eingeschrieben. Unter den sechs DMP der AOK Rheinland/Hamburg steht in puncto Interesse der Versicherten die zielgerichtete Versorgung von Diabetes (Diabetes mellitus Typ I und Typ II) mit insgesamt knapp 170.000 Teilnehmern an erster Stelle. Daneben werden AOK-Versicherte mit Koronaren Herzkrankheiten (69.500 Versicherte), chronischen Atemwegserkrankungen, kurz COPD (33.000), Asthma (27.000) und Brustkrebs (3.400) hochwertig versorgt.

Eine Studie des Universitätsklinikums Heidelberg belegt inzwischen den Nutzen der Disease-Management-Programme: Laut Auswertung ist die Sterblichkeitsrate in der Gruppe der DMP-Teilnehmer um fast 25 Prozent niedriger als in einer Nicht-Teilnehmer-Gruppe. Außerdem ist generell bei DMP-Teilnehmern der Blutdruck besser eingestellt und sinkt bei Teilnehmern der Behandlungsprogramme Asthma und COPD der Anteil der Raucher um bis zu 30 Prozent.

„Die Patienten profitieren nicht nur gesundheitlich von den DMP, sondern sie sind auch zufriedener mit ihrer individuellen ärztlichen Betreuung“, betont Cornelia Prüfer-Storcks, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland/Hamburg. Auch unter den Ärztinnen und Ärzten finden DMP eine hohe Akzeptanz. Rund 80 Prozent der Hausärzte in der Region sind an mindestens einem DMP beteiligt. Ärzte erhalten für die besondere Betreuung der Patienten eine zusätzliche Vergütung. Insgesamt setzte die AOK Rheinland/Hamburg im vergangenen Jahr für die Disease-Management-Programme rund 41 Millionen Euro ein.

Kennzeichen der Behandlung ist ein strukturiertes Programm nach dem aktuellen, wissenschaftlich belegbaren Erkenntnisstand und nach medizinischen Leitlinien. Erforderlich sind aufeinander abgestimmte Behandlungs- und Betreuungsprozesse über institutionelle Grenzen – zwischen Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen, ambulant und stationär – hinweg. Dabei stellt sich der Patient regelmäßig bei seinem Arzt zur Kontrolle vor, und die Mediziner übermitteln sich untereinander die Befunde. Patienten und Ärzte werden für die Behandlung geschult, die Qualitätssicherung wird überprüft. Ziel der AOK Rheinland/Hamburg ist es, ihren Versicherten damit eine optimale Qualität der medizinischen Versorgung zu bieten, Begleit- und Folgeerkrankungen frühzeitig zu erkennen und die Lebensqualität der chronisch Kranken zu erhöhen.

Chronisch Kranke, die noch nicht an einem Programm AOK-Curaplan teilnehmen, können sich in jeder AOK-Geschäftsstelle informieren.

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Kontakt: André Maßmann
E-Mail: andre.massmann@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1262
Telefax: 0211 8791-1125