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Burnout-Syndrom

Wenn Arbeit krank macht.

Nach einem langen Arbeitstag erschöpft aufs Sofa fallen, nichts mehr hören und sehen wollen – das kennt jeder. Bei manchen Menschen wird dieses Gefühl aber zum Dauerzustand. Sie schleppen sich ohne Energie durch den Arbeitsalltag und fühlen sich leer. Dann kann es sein, dass ein Burnout-Syndrom vorliegt.

Damit ist ein anhaltender körperlicher und seelischer Erschöpfungszustand gemeint. Übersetzt heißt „burnout“ „ausbrennen“. Menschen, die ihre Arbeit stets begeistert und engagiert erledigt haben, werden zunehmend lustlos, desinteressiert und verlieren die Motivation. Sie können sich nicht mehr konzentrieren und fühlen sich überfordert. Das Burnout-Syndrom tritt in den unterschiedlichsten Berufen auf. Lehrer, Manager und Hausfrauen sind genauso betroffen wie Pflegekräfte oder Mediziner.

Menschen, die in ihrem Beruf großem Leistungsdruck ausgesetzt sind und hohe Anforderungen erfüllen müssen, sind anfälliger als andere. Am Beginn eines Burnout-Syndroms steht meistens ein überdurchschnittlicher Arbeitseinsatz, oft verbunden mit dem Gefühl, unentbehrlich zu sein. Dabei verdrängen die Betroffenen ihre eigenen Bedürfnisse.

So machen sich zunächst chronische Müdigkeit und Energiemangel bemerkbar. Vielen Menschen fällt es auch immer schwerer, anderen zuzuhören oder Mitgefühl zu zeigen. Die körperlichen und psychischen Anzeichen für ein Burnout-Syndrom sind unterschiedlich: Von Nervosität und Aggressionen bis hin zu Bluthochdruck oder Magenbeschwerden. In extremen Fällen können Verzweiflung und mangelnder Lebensmut der Betroffenen zu Depressionen oder Suchtverhalten führen.

Wer glaubt, unter einem Burnout-Syndrom zu leiden, sollte sich nicht scheuen, ärztliche und therapeutische Hilfe zu suchen. Probleme am Arbeitsplatz sollten bei Kollegen und Vorgesetzten angesprochen werden, um frühzeitig gegen zu steuern. Die Arbeit sollte in jedem Fall noch genügend Zeit für das Privatleben lassen. Denn ein gesunder Ausgleich zwischen Beruf und Freizeit ist der beste Weg, um ein Burnout-Syndrom zu verhindern.