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Beteiligung am Mammographie-Screening noch zu gering – Kassen und Ärzte werben für höhere Teilnahme. Jetzt sind die Frauen in Hamburg-Mitte an der

Als steigerungsfähig sehen die Ärzte und Krankenkassen die Beteiligung der Hamburger Frauen am neuen Mammographie-Screening an.

Noch zu wenige Frauen gehen zum Mammographie-Screening und verpassen somit die Chance, frühzeitig Brustkrebs zu erkennen. Nachdem die Untersuchungen in Harburg und Bergedorf abgeschlossen sind, werden nun die Frauen in Hamburg-Mitte eingeladen und untersucht. Die verantwortlichen Ärzte des Mammographie-Screenings Hamburg, die Kassenärztliche Vereinigung und die Krankenkassen ziehen eine erste Bilanz.

Zwischen dem 15. April und 15. September 2008 sind von den 31 000 eingeladenen Frauen 16 200 zur Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust (Mammographie) im Screening-Zentrum in der Mönckebergstr. 11 erschienen. Damit liegt die Beteiligungsrate bei knapp 50 Prozent, mit steigender Tendenz, wie die letzten Wochen zeigen. Wünschenswert ist jedoch eine weitere, deutliche Teilnahmesteigerung der für die eingeladenen Frauen kostenfreien, freiwilligen Vorsorgemaßnahme.

Frauen, die ein Terminangebot erhalten und nicht wahrnehmen können, haben die Möglichkeit, diesen Termin problemlos unter der Telefonnummer 040/4711 00 250 zu ändern.

Die Untersuchung ist für die Frauen eminent wichtig. Das Karzinom der Brust ist mit 57.000 Neuerkrankungen im Jahr das häufigste in Deutschland. Im Berichtszeitraum wurden bei einem Prozent der in Hamburg untersuchten Frauen ein Karzinom oder eine Karzinomvorstufe diagnostiziert. Je eher der Krebs entdeckt wird, desto höher sind die Heilungschancen. Meistens kann dann auch brusterhaltend operiert werden. Die Beteiligten appellieren deshalb nochmals eindringlich an alle Frauen, sich am Mammographie-Screening zu beteiligen.

Im April 2008 wurde das Mammographie-Screening in Hamburg eingeführt. Das Programm wendet sich an alle Einwohnerinnen Hamburgs im Alter zwischen 50 und 69 Jahren, die nach Bezirken gestaffelt eingeladen werden. Kosten fallen für die Teilnehmerinnen nicht an. Auch die regelmäßigen Krebsvorsorgeuntersuchungen beim Gynäkologen sind weiterhin möglich und erwünscht.

Informationen finden Sie auch im Internet unter www.Mammascreening-Hamburg.de

Pressekontakt

Kontakt für Journalisten:
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