Angebot anzeigen für:
Suche bei der AOK Rheinland/Hamburg
Ort/Kasse korrigieren
Kontakt zu meiner AOK Rheinland/Hamburg
Ort/Kasse korrigieren
Geschäftsstellen werden geladen ...

Aufwand in der EHEC-Versorgung in Hamburg wird ausgeglichen

Krankenkassen leisten Zuzatzzahlung an vier Krankenhäuser

21.10.2011

Die gesetzlichen Krankenkassen in Hamburg halten Wort und lösen die versprochene finanzielle Unterstützung von Krankenhäusern für die EHEC-Versorgung ein. Vier Hamburger Kliniken erhalten jetzt eine zusätzliche Zahlung insgesamt in Millionenhöhe. Damit soll der zusätzliche Aufwand ausgeglichen werden, der in diesem Jahr für die Versorgung von schwerstkranken EHEC-Patienten entstanden war, besonders mit der EHEC-Komplikation HUS. Es handelt sich bei den Kliniken um das Universitätskrankenhaus Eppendorf, das Marienkrankenhaus und die Asklepios-Kliniken Altona und Barmbek.

Schon Mitte Juni hatten die AOK Rheinland Hamburg, der BKK-Landesverband Nordwest, die IKK classic, die Knappschaft und der Verband der Ersatzkassen (vdek) Hamburg zugesagt, den Kliniken mit vielen EHEC-Patienten finanziell zur Seite zu stehen. Nun hat die gesetzliche Krankenversicherung durch unbürokratisches Handeln bewiesen, dass bei unerwarteten Ereignissen wie der EHEC-Epidemie die Finanzierung von allen Beteiligten gelöst wird.

Wilfried Jacobs, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland Hamburg, erklärte: "Die Behandlung und Versorgung von Patienten mit der EHEC-Erkrankung hat dem Krankenhaus-Personal sehr viel abverlangt und den Häusern zusätzliche Kosten auferlegt. Wir stehen dazu, den vier Kliniken im Sinne einer konstruktiven Vertragspartnerschaft zu helfen."

Für das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf erklärte der Kaufmännische Direktor Dr. Alexander Kirstein: "Als Epizentrum in der EHEC-Krise mit insgesamt über 200 schwer kranken stationären Patienten und weit über 2000 ambulanten Kontakten konnten wir durch erhebliche personelle, technische und infrastrukturelle Aufwände eine optimale Patientenversorgung sicherstellen. Deshalb begrüßen wir, dass die Krankenkassen jetzt ihre Zusagen für einen finanziellen Ausgleich der entstandenen Mehrkosten einhalten."

Die Krankheit EHEC (enterohämorrhagische Escherichia coli), eine lebensbedrohliche Darmentzündung, war im Frühsommer in Deutschland ausgebrochen. In keiner anderen deutschen Stadt waren darauf so viele schwerstkranke EHEC-Patienten in Krankenhäusern behandelt worden wie in Hamburg.

AnsprechpartnerInnen:

Federführend für die Veröffentlichung:

AOK Rheinland Hamburg

André Maßmann

Telefon: 0211 8791-1262

Verband der Ersatzkassen e.V.

Landesvertretung Hamburg

Stefanie Kreiss

Telefon: 040 4132 9820

BKK-Landesverband NORDWEST

Karin Hendrysiak

Telefon: 0201 179-1511

Peter Fritsch

Telefon: 040 251505-258

Knappschaft

Susanne Heinrich

Telefon: 0234  30482-100

IKK classic

Peter Rupprecht

Telefon: 040 54003 341

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Maßmann
E-Mail: andre.massmann@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1262
Telefax: 0211 8791-1232