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Arbeitsunfähigkeitstage steigen – psychische Erkrankungen nehmen bereits den 2. Platz ein

Eine wachsende Zahl von Arbeitsunfähigkeitsfällen (AU-Fälle) unter den beschäftigten Versicherten hat die AOK Rheinland/Hamburg im letzten Jahr in Hamburg registriert.

22.03.2012

So stiegen die AU-Fälle unter den gut 120.000 AOK-Versicherten in einem Arbeitsverhältnis 2011 um vier Prozent auf 143.648 (2010: 137.899). Mehr Ausfalltage gab es besonders bei den Infektionen (+ 4,4 Prozent) und durch Atemwegserkrankungen (+ 2,6 Prozent). Wie regelmäßig in den letzten Jahren, nahmen auch die Ausfalltage durch psychische Erkrankungen weiter zu. Im letzten Jahr lagen sie erstmals bei den Diagnosen auf Rang 2 hinter den Muskel-Skeletterkrankungen. Die Gesamtzahl der AU-Tage unter den AOK-versicherten Beschäftigten in Hamburg ging leicht um 1,3 Prozent zurück und erreichte die Gesamtzahl von 1,627 Millionen Tagen (2010: 1,649 Mio.).

Hinter den Muskel-Skeletterkrankungen (21,8 Prozent) als Ursache und den psychischen Erkrankungen (13,4 Prozent) rangieren jetzt die Atemwegserkrankungen (12,4 Prozent) auf dem dritten Platz, dahinter kamen die Freizeit- und Hausunfälle (5,8 Prozent) und die Herz-Kreislauferkrankungen (5,7 Prozent). Neben der gestiegenen Häufigkeit von psychischen Erkrankungen nahm hierbei auch die Zahl der AU-Tage auf 364 pro 100 Versicherte/Jahr (2010: 337 Tage pro 100 Versicherte/Jahr) zu.

Nach Branchen (mit mehr als 1.000 Beschäftigten) betrachtet, ergibt sich folgendes Bild: Am höchsten war der Krankenstand unter den Beschäftigten in Pflegeheimen (8,88 Prozent), gefolgt vom Gebäudebau (6,60 Prozent) und dem Krankenhaus-Bereich (6,48 Prozent). Den geringsten Krankenstand verzeichnete das Gastgewerbe (4,61 Prozent).

 Aufgrund der starken Zunahme der Versichertenzahl bei der AOK Rheinland/Hamburg im vergangenen Jahr war der Gesamtkrankenstand 2011 trotz steigender absoluter AU-Fälle rückläufig. So ging der Krankenstand erstmals seit 2006 wieder zurück und betrug 2011 5,42 Prozent (2010: 5,77 Prozent). Der Krankenstand in den ersten sechs Wochen – also im Bereich der Lohnfortzahlung – verringerte sich dabei auf 4,04 Prozent (2010: 4,21 Prozent).

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Maßmann
E-Mail: andre.massmann@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1262
Telefax: 0211 8791-1232