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Arbeitsausfälle in Hamburg steigen

AOK-Auswertung zeigt: Alten- und Pflegebranche meldet den höchsten Krankenstand

28.08.2013

Der Krankenstand von Mitarbeitern in Hamburgs Alten- und Pflegeheimen ist deutlich höher als in anderen Branchen. Dies belegen die aktuellen Zahlen der AOK Rheinland/Hamburg. Demnach liegt der Krankenstand der AOK-versicherten Beschäftigten in der Alten- und Pflegebranche im ersten Halbjahr 2013 bei rund 8,24 Prozent. Der Einzelhandel hat hier lediglich eine Rate von knapp 4,8 Prozent zu verzeichnen.

Grippewelle ein möglicher Grund für Anstieg

Betrachtet man alle Branchen in der Hansestadt für diesen Zeitraum, so lässt sich übergreifend ein allgemeiner Anstieg der Krankheitsrate von 5,4 Prozent im Vorjahr auf heute 5,53 Prozent beobachten. Ein Grund dürfte die bundesweite Grippewelle zu Jahresbeginn gewesen sein. Deutlich wird dies, wenn man die Ausfallzeiten bei den einzelnen Diagnosen betrachtet. Hier ist gegenüber dem Vorjahr bei den Atemwegserkrankungen ein Plus von 36,3 Prozent zu verzeichnen.

Psychische Erkrankungen rückläufig

Erfreulich ist allerdings, dass der kontinuierliche Anstieg der psychischen Erkrankungen in den letzten Jahren anscheinend rückläufig ist. Während hier im ersten Halbjahr 2012 noch 378,6 Fehltage pro 100 AOK-versicherte Beschäftigte in Hamburg anfielen, reduzierte sich dieser Wert in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf 355,3 Tage. Das entspricht einer Abnahme von mehr als sechs Prozent.

Die AOK Rheinland/Hamburg betreut über 2,8 Mio. Versicherte und mehr als 172.000 Arbeitgeber. Sie ist die siebtgrößte gesetzliche Krankenkasse in Deutschland und beschäftigt rund 7.900 Mitarbeiter. Ihr jährliches Haushaltsvolumen beträgt 7,9 Milliarden Euro. Bei einem Marktanteil von rund 20 Prozent ist sie die zweitgrößte Kasse in der Hansestadt. Sie betreibt ein eignes Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGFI) mit rund 40 Mitarbeitern in Köln und in Hamburg. Das Institut führt in ihrem Auftrag regelmäßige Analysen und Auswertungen durch und fasst diese in einem jährlichen Gesundheitsbericht zusammen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.bgf-institut.de/gesundheitsberichte

www.bgf-institut.de/uploads/media/Hamburgbericht_2012.pdf

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse Hamburg
Antje Meyer
E-Mail: antje.meyer@rh.aok.de
Telefon: 040 2023-1401
Telefax: 040 2023-4939