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AOK-Tips gegen Fußpilz

Wenn`s an den Füßen juckt und kribbelt

Wenn es unter den Fußsohlen juckt und die Haut zwischen den Zehen gerötet ist und schuppig sind das typische Anzeichen für Fußpilz. Die Gefahr, sich mit dieser weit verbreiteten Hauterkrankung zu infizieren, lauert fast überall. Vor allem aber dort, wo viele Menschen barfuß laufen: im Schwimmbad, in Duschräumen oder auch in Hotelzimmern.

Warme, feuchte Räume wie zum Beispiel die Dusch- und Umkleidekabinen von Sportanlagen bieten dem Fußpilz einen besonders guten Nährboden. Durch zu enges Schuhwerk, Schweißfüße, eine schlechte Fußhygiene und Strümpfe, die das Verdunsten von Schweiß verhindern, tun dann ein übriges: der Fußpilz kann sich weiter vermehren.

Doch nicht alle Menschen sind gleich anfällig für eine Pilzinfektion. Bestimmte Risikogruppen wie Diabetiker, Patienten mit Durchblutungsstörungen und ältere Menschen sind besonders anfällig. Aber auch die Füße von Joggern, Fußballspielern, Skifahrern und Wanderern, die oft stundenlang in luftundurchlässigen, feuchten Plastikschuhen stecken, sind gefährdet.

Bei Verdacht auf eine Pilzinfektion sollte ein Arzt aufgesucht werden, damit schnell mit der Behandlung begonnen werden kann. Pilzinfektionen sind langwierig und die Mittel nur wirksam, wenn sie konsequent angewendet werden. Häufig wird die Therapie aber zu früh abgebrochen. Die Beschwerden verschwinden nämlich oft schon nach wenigen Tagen. Die Erreger befinden sich jedoch noch in den tieferen Hautschichten und können wieder aktiv werden. Die Folge: Der Pilz kommt in vielen Fällen wieder zum Ausbruch. Fußpilz sollte deshalb noch mindestens zwei Wochen über den Zeitraum hinaus behandelt werden, an dem äußerlich keine Hautveränderungen mehr zu erkennen sind.

Um Fußpilz zu vermeiden wird empfohlen, unbedingt auf gutes Schuhwerk zu achten. Lederschuhe lassen die Füße besser atmen als solche aus synthetischem Material. Außerdem ist es ratsam, Socken aus atmungsaktivem Material zu tragen - am besten Baumwolle oder Wolle. Zu einer guten Fußhygiene gehört es, die Füße nach dem Waschen, zwischen den Zehen, gut abzutrocken und ein separates Handtuch zu verwenden.

In öffentlichen Bädern sollte man immer Badeschuhe tragen. Fußduschen in Schwimmbädern bieten keinen sicheren Schutz vor Infektionen. Nicht selten ist die Desinfektionslösung zu schwach dosiert, oder die Einwirkzeit von mindestens fünf Minuten wird nicht eingehalten.