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AOK Rheinland/Hamburg zählt deutlich mehr Pilzvergiftungen

Vorsicht bei selbst gesammelten Pilzen: Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Zahl der Pilzvergiftungen in diesem Jahr im Rheinland und in Hamburg deutlich angestiegen.

Allein bis Ende November mussten schon 25 Menschen – darunter fünf Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren – im Krankenhaus wegen des Genusses unverträglicher oder giftiger Pilze behandelt werden. Bei zehn Patienten hat es sich um Notfalleinweisungen gehandelt.

Im Vorjahr wurden für den gleichen Zeitraum nur vier Fälle registriert, im Jahr 2008 waren es sechs.

Die AOK warnt daher dringend davor, Pilze ohne Fachkenntnisse zu sammeln und zu verzehren. Ein gutes Bestimmungsbuch, die Anleitung durch erfahrene Sammler und auch das Internet sind gute Wissensquellen.

Verursacher potenziell lebensgefährlicher Pilzvergiftungen ist beispielsweise der Knollenblätterpilz, der von unerfahrenen Sammlern oft mit dem Champignon verwechselt wird. Dessen Familie umfasst, wie so häufig im Reich der Pilze, eine Reihe enger Verwandter, darunter auch den giftigen Karbol-Egerling, der aber „nur“ heftiges Erbrechen und Durchfälle verursacht. Zu den anderen Missgriffen, die gehäuft vorkommen, zählt zum Beispiel die Verwechslung des Pantherpilzes mit dem Perlpilz.

Wer nach dem Essen eines Pilzgerichts Übelkeit, Schmerzen, Schwindel oder Missempfindungen verspürt, sollte umgehend einen Arzt kontaktieren oder den Notruf 112 wählen.

Ratsam ist zudem, immer ein Pilz-Exemp¬lar aufzubewahren, um den „Übeltäter“ im Notfall schnell identifizieren zu können. Übrigens kann bei Pilzen auch eine Lebensmittelvergiftung leicht auftreten, etwa dann, wenn das Sammelgut falsch oder zu lange gelagert wurde.
Notfall-Infos (rund um die Uhr)

  • Informationszentrale gegen Vergiftungen des Landes NRW
    Telefon: 0228 19240

  • Giftinformationszentrum-Nord: Telefon: 0551 19240



Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
Kontakt: Dr. Sabine Schlingmann
E-Mail: sabine.schlingmann@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1047
Telefax: 0211 8791-1125