Angebot anzeigen für:
Suche bei der AOK Rheinland/Hamburg
Ort/Kasse korrigieren
Kontakt zu meiner AOK Rheinland/Hamburg
Ort/Kasse korrigieren
Geschäftsstellen werden geladen ...

AOK Rheinland/Hamburg warnt: Schulkinder immer seltener bei der Vorsorge

U-Untersuchungen können Ursachen schlechter Schulnoten aufdecken

20.08.2014

Mit dem Eintritt in die Schule werden die wichtigen U-Untersuchungen für Kinder immer weniger genutzt. Dies zeigt eine Auswertung des aktuellen Gesundheitsreports der AOK Rheinland/Hamburg. Während die Früherkennungsuntersuchungen bis zur U9 im Alter von etwa fünf Jahren durchschnittlich noch zu 90 Prozent genutzt werden, sinkt die Teilnahme an der U10 bei den sieben- bis achtjährigen Kindern auf 43,4 %. Die Teilnahme an der U11 im Alter von neun bis zehn Jahren liegt sogar nur noch bei 36,7 %. Zu Beginn des neuen Schuljahres ruft die AOK Rheinland/Hamburg daher die Eltern zur Nutzung dieser U-Untersuchungen für ältere Kinder auf.

„Lehrer und Eltern können Auffälligkeiten bei Schulkindern oft nicht richtig einschätzen. Durch die Früherkennungsuntersuchungen U10 und U11 werden Entwicklungsprobleme erkannt und bei Bedarf behandelt“, sagte Günter Wältermann, Vorsitzender des Vorstandes der AOK Rheinland/Hamburg. „Für Eltern ist es wichtig zu wissen, ob Lernschwierigkeiten und schlechte Noten auf gesundheitliche Probleme zurückzuführen sind.“ Deshalb appelliert die AOK Rheinland/Hamburg an die Eltern, auch im wachsenden Alter ihrer Kinder zu den U-Untersuchungen zu kommen.

Bei der U10 werden bei Kindern Entwicklungsstörungen wie Lese- oder Rechenschwierigkeiten oder die motorische Entwicklung untersucht. Zudem wird festgestellt, ob sie Verhaltensstörungen wie beispielsweise ein Aufmerksamkeits-Defizit haben oder hyperaktiv sind. Bei der U11 wird unter anderem untersucht, ob die Schulleistungen mit der geforderten Stufe einhergehen oder ob Sozialisations- und Verhaltensstörungen vorliegen. Zudem gibt der Kinder- und Jugendarzt Hilfestellungen und Tipps für ein gesundheitsbewusstes Verhalten durch Ernährungs-, Bewegungs-, Stress-, Sucht- und Medienberatung.

„Unser Appell an alle Eltern lautet, diese kostenlosen Untersuchungen auf jeden Fall in Anspruch zu nehmen“, so Wältermann. „Den Kindern wird somit eine Chance auf eine gesunde Entwicklung und Zukunft gegeben.“

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Pressestelle
Dr. Ellen von Itter
E-Mail: ellen.vonitter@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1038
Telefax: 0211 8791-1232