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AOK Rheinland/Hamburg verhilft Pflegeheim-Bewohnern rheinlandweit zu einer besseren Versorgung

Durch das Integrierte Versorgungsmodell bleiben Heimbewohnern unnötige Krankenhaus-Einweisungen erspart.

Viele Alten- und Pflegeheim-Bewohner haben es schon am eigenen Leib erfahren: Tritt abends oder am Wochenende ein gesundheitliches Problem auf, dann wird der Rettungswagen gerufen und der Patient in ein Krankenhaus eingeliefert. Die AOK Rheinland/Hamburg setzt dagegen auf eine bessere Versorgung in den Häusern und sichert jetzt rheinlandweit die Betreuung ihrer Versicherten, die in einem Pflegeheim wohnen, durch den eigenen Arzt am Abend und am Wochenende. Durch das Integrierte Versorgungsmodell bleiben Heimbewohnern unnötige Krankenhaus-Einweisungen erspart.

„Gerade abends und am Wochenende müssen Patienten häufig ins Krankenhaus eingeliefert werden, da die Heime zu diesen Zeiten keine ärztliche Versorgung sicherstellen können. Dabei geht jeder Krankentransport und jede Krankenhauseinlieferung mit Strapazen für die Patienten einher, mit der Umstellung auf eine ungewohnte Umgebung und einen anderen Arzt. Durch unser integriertes Versorgungsmodell ersparen wir Patienten diese Belastungen und können eine konstante ärztliche Betreuung durch den behandelnden Hausarzt sichern“, so Cornelia Prüfer-Storcks, Mitglied des Vorstands der AOK Rheinland/Hamburg.

Die Vorteile der Integrierten Versorgung (IGV) für die Versicherten und Patienten sind neben festen Ansprechpartnern im Versorgungsnetz und einer klaren Wegweisung im Medizinbetrieb (Lotsen) vor allem auch die hohe Versorgungsqualität sowie festgelegte, kurze Wartezeiten.

An dem Versorgungsmodell beteiligen sich 94 Hausärzte, 39 Fachärzte, darunter vor allem Neurologen und Psychiater, Urologen und Orthopäden sowie 24 Krankenhäuser, besonders Häuser mit geriatrischen Abteilungen und 65 Pflegeheime.

Gabriele Patzke, Heimleiterin des städtischen Seniorenzentrums Köln-Riehl der SBK Sozialbetriebe Köln gGmbH, betont: „Vor allem soll damit die Wochenend- und Abend-Notdienstbetreuung durch unsere Hausärzte sichergestellt werden, um Pflegeheimbewohnern unnötige Krankenhaus-Aufenthalte zu ersparen. Die Hausärzte kennen unsere Patienten aus der regelmäßigen medizinischen Betreuung.“

Die AOK Rheinland/Hamburg honoriert den Aufwand der Ärzte zusätzlich und erwartet durch verringerte Klinikaufenthalte und eine Verhinderung von Pflegebedürftigkeit einen hohen Nutzen für die Versicherten.

Die Erfahrungen aus den vorhergehenden regionsbezogenen Einzelprojekten haben gezeigt, dass positive Resultate in der Patientenversorgung entstehen.

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
Kontakt: Dr. Sabine Schlingmann
E-Mail: sabine.schlingmann@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1047
Telefax: 0211 8791-1125