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AOK Rheinland/Hamburg präsentiert Auswertung zum 1. Halbjahr 2015

Krankenstand im Rheinland schnellt nach oben

10.09.2015

Der Krankenstand der knapp 1,1 Millionen AOK-versicherten Beschäftigten im Rheinland hat sich im ersten Halbjahr 2015 mit 5,91 Prozent gegenüber dem Vorjahreshalbjahr (5,42 Prozent) deutlich erhöht. Verantwortlich dafür ist ein signifikanter Anstieg bei den krankheitsbedingten Ausfalltagen durch Atemwegserkrankungen und Infektionen – wahrscheinlich zum großen Teil bedingt durch die intensive Grippewelle am Jahresanfang. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2014 sind die Fehlzeiten aufgrund von
Atemwegserkrankungen um mehr als 40 Prozent gestiegen; auch die Arbeitsunfähigkeitstage (AU-Tage) infolge infektiöser Erkrankungen erhöhten sich um etwa 15 Prozent. Bei fast allen weiteren Diagnosen reduzierte sich die Anzahl der AU-Tage im Vorjahresvergleich dagegen.

Die AU-Fälle aufgrund von Atemwegserkrankungen und Infektionen erhöhten sich im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Jahres 2014 um fast zwölf Prozent. Auch bei den AU-Tagen kam es zu einem Anstieg von rund neun Prozent. Rolf Buchwitz, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland/Hamburg, erklärte: „Wir beobachten den merklich höheren Krankenstand im 1. Halbjahr 2015 mit Sorge. Die AOK Rheinland/Hamburg setzt weiter kontinuierlich auf gezielte Vorsorge am Arbeitsplatz durch unser Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung.“

Die durchschnittliche Dauer eines krankheitsbedingten Arbeitsausfalls hatte keinen Einfluss auf den Anstieg des Krankenstandes. Ein AOK-Versicherter in einem Beschäftigungsverhältnis fiel in den ersten sechs Monaten des Jahres aufgrund einer Erkrankung durchschnittlich sogar etwas kürzer aus als im Vorjahreshalbjahr (1. HJ 2014: 11,7 Kalendertage; 1. HJ 2015: 11,4 Kalendertage).

Den höchsten Krankenstand hatten in den ersten sechs Monaten des Jahres die Beschäftigten in der Öffentlichen Verwaltung. Mit 8,12 Prozent lag dieser deutlich über dem Rheinlanddurchschnitt (5,91 %). Das Sozialwesen rangierte mit 7,65 Prozent auf Platz zwei – dahinter folgten die Ver- und Entsorgungsbranche (7,44 %) sowie die Metallerzeugung und -bearbeitung (7,42 %). Deutlich unter dem Schnitt lagen dagegen die Werte in der Dienstleistungs- (3,91 %) und der Informations- und Kommunikationsbranche (3,99 %).


Ein Service der AOK Rheinland/Hamburg:
Detaillierte anonyme Auswertungen für Betriebe sind ab einer Anzahl von 50 AOK-Versicherten im Unternehmen auf Wunsch jederzeit möglich. Für weitere Auskünfte steht die Teamleiterin Gesundheitsberichterstattung, Petra Meisel, im Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung – BGF GmbH in Köln zur Verfügung (Telefonnummer 0221/27180-107, Mail: petra.meisel@bgf-institut.de.

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
André Schall
E-Mail: andre.schall@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1539
Telefax: 0211 8791-1232