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AOK-Gesundheitsinitiative HERZplus: Erfolgreiche Schritte gegen chronische Herzschwäche

Unter chronischer Herzschwäche, der Herzinsuffizienz, leiden im Rheinland und in Hamburg etwa 270 000 Menschen, bundesweit sind es 1,8 Millionen. Im Alltagsleben bringt diese Erkrankung viele Belastungen mit sich.

Die AOK Rheinland/ Hamburg startet jetzt ein innovatives Programm zur Begleitung von Patienten mit Herzinsuffizienz. Neu ist: chronische Herzschwäche und regelmäßige Bewegung schließen sich nicht aus, im Gegenteil: Bewegung wirkt im Körper wie ein Medikament. Deshalb steht im Mittelpunkt der strukturierten Betreuung von Menschen mit Herzinsuffizienz eine körperliche Betätigung im individuellen Maß.

Die AOK Rheinland/Hamburg gab nun mit der Gesundheitsinitiative Herzplus den Startschuss für diese neue Form der Patientenbegleitung in Hamburg, Essen, Neuss, Aachen und im Kreis Mettmann. Die größte gesetzliche Krankenkasse in NRW macht dort betroffenen Patienten das Angebot, sie ein Jahr lang intensiv mit Informationen und Betreuung zu begleiten, um gesundheitsbewusstes Verhalten im Alltag zu stärken.

„Mit der Gesundheitsinitiative Herzplus gehen wir neue Wege in der Unterstützung von Menschen mit Herzschwäche“, erläutert Cornelia Prüfer-Storcks, Mitglied des Vorstands der AOK Rheinland/Hamburg. „Das Programm Herzplus soll den Gesundheitszustand von Patienten mit der Diagnose Herzinsuffizienz möglichst lange stabil halten und die Lebensqualität der Betroffenen deutlich verbessern.“

Die AOK-Initiative wird unterstützt durch die Deutsche Herzstiftung, die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie, den Bundesverband der Niedergelassenen Kardiologen und die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation. Die Schirmherrin der Deutschen Herzstiftung, Barbara Genscher, wird auch die Schirmherrschaft von Herzplus übernehmen.

Die Herzinsuffizienz lag in den letzten Jahren in Deutschland bei Frauen an zweiter Stelle der häufigsten Todesursachen, bei Männern an vierter Stelle. Besonders im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung sind häufige Krankenhaus-Aufenthalte an der Tagesordnung. In vielen Fällen wird die Erkrankung durch einen risikobehafteten Lebensstil beeinflusst. Regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und Stress-Vermeidung verbessern die Gesundheit. Gemeinsam mit den Teilnehmern will die AOK Rheinland/ Hamburg deshalb auf den Lebensstil einwirken, statt nur die Folgen medizinisch zu behandeln. Mit dem Partner Deutsche Sporthochschule Köln entstand ein Programm, das auf den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben der Patienten aufbaut, maßgeschneiderte Angebote macht und somit eine aktive und dauerhafte Beteiligung der Betroffenen erreichen soll.

Zunächst ermitteln AOK-Gesundheitsberater Gesundheitszustand und Lebensweise des Patienten als persönlichen Rahmen. Eine umfassende Information im Gespräch macht den Patienten ihre Krankheit verständlicher. Darauf erhalten die Teilnehmer einen Aktivitätenplan mit individuellen Angeboten, z.B. für eine Herzplus-Ge- sprächsgruppe und eine Sportgruppe, aber auch als Beratung für mehr Bewegung im Alltag. Das kann bedeuten, mehr kleine Wege zu Fuß zu machen oder öfter die Treppe zu benutzen – kleine Maßnahmen mit spürbarer Wirkung.

Die AOK Rheinland/Hamburg will mit dieser Initiative die ärztliche Behandlung durch gezielte Angebote der Sekundärprävention unterstützen. Das Programm läuft über ein Jahr. Am Anfang stehen die Gesundheitsberater der AOK mit den Teilnehmern einmal wöchentlich in Kontakt, danach alle 14 Tage und anschließend in einem individuellen Turnus.

Pressekontakt

AOK Rheinland/Hamburg
Die Gesundheitskasse
Stabsstelle Presse
Kontakt: André Maßmann
E-Mail: andre.massmann@rh.aok.de
Telefon: 0211 8791-1262
Telefax: 0211 8791-1125