PsycheAktiv für Sachsen

Mit PsycheAktiv wird eine Rundumversorgung von psychischen Erkrankungen gewährleistet. Ihre Ärzte stimmen sich über Ihre Erkrankung, die erforderliche Therapie und über die verabreichten Medikamente ab.

Frau mit gelbem Pulli guckt nachdenklich und schweremutig aus dem Fenster.© AOK

Wer kann am Programm teilnehmen?

AOK PLUS-versicherte Patienten aus Sachsen mit spezifischen psychischen Erkrankungen können am Programm PsycheAktiv teilnehmen. Die Teilnahme ist abhängig von der Art und Schwere der Erkrankung. Das Programm ist insbesondere für Patienten entwickelt, die zum Beispiel unter Schizophrenie, bipolaren affektiven Störungen oder Depressionen leiden.

Welche Vorteile hat das Programm?

  • kurzfristige und regelmäßige Vorstellungstermine beim Facharzt.
  • kurze Wartezeiten.
  • Diagnosesicherung durch eine fachärztliche Zweitmeinung. 
  • koordinierte, abgestimmte und komplexe ambulante Versorgung unter Einbeziehen eines Therapiebegleiters als Alternative zur stationären Krankenhausbehandlung.   
  • verbesserte Lebensqualität, langfristige Stabilisierung der Psyche im Sinne einer Rückfallprophylaxe.
  • Erhalten beziehungsweise Wiederherstellen der Arbeitsfähigkeit.
  • Vermeiden stationärer Krankenhausaufenthalte oder erneuter stationärer Einweisungen.  
  • nahtloser Übergang in die ambulante Versorgung durch eine gut vorbereitete Entlassung aus dem Krankenhaus.
  • Einbeziehen der Angehörigen in die Behandlung, sofern gewünscht.

Was bietet das Programm?

Neben der ärztlichen Zweitmeinung umfasst das Programm PsycheAktiv ebenfalls interdisziplinäre psychiatrische Versorgungsangebote für die Patienten. Diese Angebote beinhalten im Detail folgende Leistungen:

  • Ärztliche Zweitmeinung

    • Alle Patienten erhalten zeitnah einen Facharzttermin zur Sicherung der Diagnose beziehungsweise zum Einholen einer zweiten ärztlichen Meinung.   
    • Voraussetzung ist, dass der Hausarzt eine stationäre psychiatrische Krankenhausbehandlung oder eine dringende fachärztliche Behandlung für notwendig erachtet.   
    • Der gewählte Facharzt überprüft die Diagnose und klärt die Notwendigkeit der stationären Behandlung ab.
  • Interdisziplinäre psychiatrische Versorgung

    • Mit dem Programm unterstützen wir betroffene Patienten im Alltag.    
    • Die Maßnahmen helfen, Patienten wieder in das gesellschaftliche Leben und in das Arbeitsleben einzugliedern.   
    • Die Teilnehmer des Programms haben Anspruch auf eine sozialpsychiatrische Betreuung durch einen Therapiebegleiter.   
    • Die Behandlung erfolgt im ambulanten Bereich interdisziplinär. Hausarzt, Facharzt und Therapiebegleiter stimmen sich über die erforderliche Therapie und den Therapieverlauf ab.

Wer erbringt die Leistungen?

Am Programm beteiligen sich Hausärzte, Fachärzte, Therapiebegleiter (zum Beispiel Sozialtherapeuten, Sozialpädagogen, Sozialarbeiter) und Fachkrankenhäuser.

Aktualisiert: 01.04.2022

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