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Verhütung

Verhütungsmittel sollen eine Schwangerschaft verhindern. Viele sichere Methoden zur Empfängnisverhütung stehen zur Auswahl – einige zahlt die AOK.

Pille, Spirale oder Kondom?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen hormonellen und nicht hormonellen Methoden. Welches Verhütungsmittel das persönlich richtige ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Sowohl die Verträglichkeit als auch die Sicherheit der Verhütungsmethode spielen hierbei eine Rolle.

Verhütungsmittel mit Hormonen

Hormonelle Verhütungsmethoden sind

  • Pille,
  • Mini-Pille,
  • Hormonpflaster,
  • Hormonspirale,
  • Drei-Monats-Spritze,
  • Vaginalring,
  • Verhütungsstäbchen.

Vorteile: Sie alle gelten als sehr sicher und anwenderfreundlich.
Nachteile: Der größte Nachteil aller hormonellen Verhütungsmethoden ist, dass sie nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen. Das kann nur das Kondom. Hormone werden nicht von allen Frauen gleich gut vertragen. Durch die unterschiedliche Zusammensetzung und Dosierung der Hormone in den verschiedenen Präparaten kann eine Reihe von unerwünschten Nebenwirkungen auftreten. So ist die Pille für ein erhöhtes Thromboserisiko bekannt. Bei der Minipille treten Menstruationsstörungen auf. Bei Hormonpflaster, Hormonspirale und Drei-Monats-Spritze kann es zu Übelkeit, Kopfschmerzen und Spannungsgefühl in den Brüsten kommen.

Verhütung ohne Hormone

Nicht hormonelle Verhütungsmethoden sind

  • Kondom,
  • Diaphragma,
  • Kupferspirale,
  • Verhütungskappe.

Vorteile: Es erfolgt kein Eingriff in den Hormonhaushalt.
Nachteile: Die Anwendung dieser Verhütungsmittel erfordert in der Regel Übung und Erfahrung. Werden sie falsch benutzt oder beim Einsetzen oder Überziehen beschädigt, ist der Empfängnisschutz nicht mehr gewährleistet. Kondome aus Latex können eine Latex-Allergie auslösen. Bei der Kupferspirale kann es vermehrt zu Entzündungen kommen.

Das zahlt die AOK

Ärztliche Beratung:
Die AOK übernimmt die Kosten für ein Beratungsgespräch beim Frauenarzt zu Fragen der Empfängnisverhütung. Das gilt auch, wenn der Partner beim Gespräch dabei ist. Zur ärztlichen Beratung gehört eine gynäkologische Untersuchung, ein jährlicher Test auf Chlamydien für Frauen bis zum abgeschlossenen 25. Lebensjahr sowie die Verordnung von Verhütungsmitteln.

Kostenübernahme für Pille und Vaginalring
Bis zum vollendeten 20. Lebensjahr übernimmt die AOK die Kosten für verschreibungspflichtige Verhütungsmittel. Dazu gehören die Pille, die Mini-Pille oder der Vaginalring. Die gesetzliche Zuzahlung muss jedoch bereits ab dem 18. Geburtstag selbst übernommen werden.

Einige Hormonpräparate sind nicht nur zur Verhütung zugelassen, sondern auch zur Therapie anderer Krankheiten, wie zum Beispiel Akne. In diesen Fällen übernimmt die AOK die Kosten, wenn der Arzt die medizinische Notwendigkeit feststellt und ein Kassenrezept ausstellt. Voraussetzung dafür ist das Vorliegen eines entsprechenden Krankheitsbildes. Außerdem muss bei der Verordnung die gezielte Behandlung der Akne im Vordergrund stehen, nicht die Verhütung einer Schwangerschaft.

Ist durch eine Schwangerschaft außerdem eine schwerwiegende Schädigung des Körpers oder des geistig-seelischen Gesundheitszustandes der Frau oder des Kindes zu erwarten, dient die Pille der Krankenbehandlung und kann unabhängig vom Alter verschrieben werden.

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