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Gesundheitssport im ländlichen Raum – Modellprojekt im Landkreis Havelland

Gesundheitssport im ländlichen Raum ist ein Modellprojekt, das im Rahmen der Gesundheitspartnerschaft der AOK Nordost mit dem Landkreis Havelland entstanden ist. Hier wird dem Bedarf nach Breiten-/Gesundheitssportangeboten in ländlichen Gebieten mit gering ausgeprägter Sportinfrastruktur begegnet.

Das Projekt fördert den Ausbau gesundheitssportlicher Bewegungsangebote durch ein individuelles Coaching dreier ausgewählter kleinerer Sportvereine im ländlichen Raum.

Neben der AOK Nordost und dem Landkreis HVL sind der Märkischer Turnerbund, der TSV Falkensee, Kreissportbund Havelland und die Europäische Sportakademie des Landes Brandenburg beteiligt.

Ein gesundheitssportlich erfahrener Verein bildet entlang eines Coachingkonzepts kleinere, ländliche Sportvereine aus (Rhinow, Nennhausen, Friesack). Die Inhalte sind:

  • Bedarfserhebungen,
  • Ansprachen der Zielgruppen,
  • Netzwerke aufbauen,
  • Sensibilisierung für gesundheitssportliche Angebote (im Vergleich zu Wettkampfsport) und
  • Übungsleiterausbildung in den ländlichen Vereinen durch den KSB zu neuen Bewegungsangeboten.

TSV Falkensee ist ein Großsport- und Mehrspartenverein und fungiert als Ausbilder. Im Rahmen des Beratungs- und Coaching-Prozesses werden die drei Modellvereine und ihre ehrenamtlich tätigen Mitglieder unterstützt. Es werden Angebote entwickelt, die sich am Vereinsleben ausrichten.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf gesundheitsorientierten und sportartenübergreifenden Angeboten. Durch Supervisionen der teilnehmenden Vereine werden aktive Partnerschaften gefördert.

Das Projekt begann im Herbst 2016. Die Modellphase endet nach einer Verlängerungsphase von zwei Jahren im Dezember 2020. Nachdem das Projekt erfolgreich evaluiert wurde, übernimmt der Landessportbund Brandenburg ab 2021 die Steuerung und den landesweiten Roll-Out des Projekts. Die Weiterentwicklung und regionale Ausweitung wird über das GKV-Förderprogramm und mit Mitteln des MBJS gefördert.

Gesundheitspolitik

Die Grundlage unseres Handelns beruht auf dem Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention (Präventionsgesetz – PrävG) sowie den Bundesrahmenempfehlungen der Nationalen Präventionskonferenz sowie der sich daraus ergebenden gesundheitspolitischen Ausrichtung der AOK Nordost. Dieser Rahmen ermöglicht es uns, Gesundheitsförderung und Prävention in den Lebenswelten entsprechend der Vorgaben im Leitfaden Prävention umzusetzen. Im Folgenden finden sich zur weiteren Information die Grundlagen und Plattformen unserer Tätigkeiten:

Bundesebene

Landesebene

Berlin:

Brandenburg:

Mecklenburg-Vorpommern:

„Bewegung, Mobilität und soziale Teilhabe älterer Menschen im Rahmen vernetzter Arbeit im Sozialraum fördern“ - Modellprojekt Friedrichshain-Kreuzberg

Das Fördern und Erhalten von Bewegung, Mobilität sowie die Stärkung der sozialen Teilhabe bei älteren Menschen durch die Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort, wie Institute, Netzwerke, Multiplikatoren, und so weiter, stand im Fokus des Projektes. Die Maßnahme stellt einen Lösungsansatz dar, wie über die vernetzte Arbeit im Sozialraum Angebote der Bewegungsförderung und Sturzprävention etabliert und Zugänge für Menschen im höheren Alter ermöglicht werden können.

Rund 15.155 Menschen in den Modellregionen konnten seit Projektbeginn direkt und indirekt erreicht werden. Die Pilotzeit wurde im Dezember 2019 erfolgreich beendet und der berlinweite Rollout ist im August 2020 gestartet. Das Projekt wird aktuell noch im Rahmen der Evaluation von der AOK Nordost begleitet.

Kontakt zum Thema

Interesse geweckt? Dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail: Regional(at)nordost.aok.de