Wie Sie Ihr Demenzrisiko senken

Bis zum Jahr 2060 wird die Zahl der an Demenz erkrankten Menschen deutlich steigen. Wer bestimmte Risikofaktoren vermeidet und auf einen gesunden Lebensstil achtet, kann sein persönliches Demenzrisiko jedoch verringern.
Eine reife Tochter hält ihre Mutter im Arm und wandert mit ihr und weiteren Familienmitgliedern durch die Natur.© iStock / Halfpoint

Deutlicher Anstieg der Demenzfälle bis 2060 erwartet

Die Zahl der Demenzfälle wird bei steigender Lebenserwartung zunehmen. Nach aktuellen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) steigt die Zahl der Betroffenen von derzeit etwa 1,3 Millionen (Stand: 2020) auf bis zu 2,1 Millionen Menschen im Jahr 2060.

Dieser Zuwachs könnte geringer ausfallen, wenn durch Präventionsmaßnahmen weniger Menschen neu erkranken würden. Nach heutigem Stand der Wissenschaft können unter anderem eine bessere Prävention von Bluthochdruck und Diabetes sowie ein höheres Bildungsniveau dazu beitragen, etwa die Hälfte der neuen Demenzerkrankungen zu vermeiden.

Risikofaktoren kennen und vermeiden

Die genauen Ursachen von Demenzerkrankungen sind noch nicht geklärt. Allerdings sind zahlreiche Risikofaktoren bekannt, die eine Demenz begünstigen können. Einige dieser Faktoren wie Alter, Gene und Geschlecht lassen sich nicht beeinflussen – andere, lebensstilbedingte Faktoren wie Rauchen oder Bluthochdruck hingegen schon. Damit kann auch das persönliche Demenzrisiko gesenkt werden.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) können die folgenden Maßnahmen dazu beitragen, einer Demenz vorzubeugen:

  • gesunde Ernährung
  • regelmäßige körperliche Bewegung
  • geistige Fitness
  • soziale Kontakte und Aktivitäten
  • Verzicht auf Nikotin
  • Vermeidung von Alkohol
  • Vermeidung von Übergewicht
  • Schutz vor Kopfverletzungen
  • Stärkung der psychischen Gesundheit
  • Behandlung von Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Hör- und Sehbeeinträchtigungen sowie Dyslipidämie

Mehr darüber, welche Maßnahmen dazu beitragen können, das persönliche Demenzrisiko zu senken, erfahren Sie im AOK-Magazin. 

AOK unterstützt Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen

Eine Demenzerkrankung stellt Betroffene und Angehörige oft vor große Herausforderungen. Die AOK unterstützt sie mit vielfältigen Informationen und Leistungen. Die Angebote variieren je nach Region.

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Aktualisiert: 24.09.2026

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