Mehrere Betrugsmaschen im Namen der AOK im Umlauf

Aktuell versuchen Betrüger mit verschiedenen Methoden an persönliche Daten von AOK-Versicherten zu kommen. Die AOK informiert auf ihrer Website regelmäßig über aktuelle Phishingmethoden, damit Sie nicht Opfer von Betrügern werden.
Ein Paar mittleren Alters sitzt in einem Wohnzimmer an einem Schreibtisch. Sie schauen auf einen Laptop, der vor ihnen steht und sprechen über etwas. Im Hintergrund sind ein Regal mit Accessoires und ein großes Fenster zu sehen.© iStock / Igor Suka

Vorsicht vor aktuellen Betrugsversuchen

Immer wieder versuchen Betrüger, Versicherte auf manipulierte Webseiten zu locken, um deren Daten abzugreifen. Dafür nutzen sie auch gefälschte E-Mails oder SMS im Namen der AOK. Diese Form des Internetbetrugs nennt sich Phishing. Die E-Mails oder SMS wirken häufig täuschend echt, weil zum Beispiel das AOK-Logo verwendet, eine AOK-Adresse angezeigt oder ein AOK-Ansprechpartner genannt wird. Derzeit sind vermehrt die folgenden Betrugsversuche im Umlauf:

  • Aufforderung zur Identitätsbestätigung auf „Meine AOK“: In E-Mails mit dem Betreff „AOK: Bestätigung Ihrer Daten erforderlich“ wird behauptet, dass eine Online-Identifizierung für den Zugang von „Meine AOK“ noch ausstehe. Die Betrüger fordern dazu auf, die Identifizierung über einen Link zu starten und diese mit dem Online-Banking zu bestätigen.
  • Empfehlung für Blutzuckermessgerät: In einem gefälschten Newsletter mit AOK-Logo wird ein Blutzuckermessgerät empfohlen. Am Ende des Newsletters wird dazu aufgefordert, die Verfügbarkeit des Blutdruckmessgeräts über einen Link zu prüfen, um es dann zu bestellen.
  • Leistungs- und Beitragsrückerstattungen: Sehr häufig werden E-Mails oder SMS verschickt, die eine Rückerstattung für Beiträge, Leistungen oder Medikamente versprechen. In der Regel wird dabei ein fiktiver Euro-Betrag im dreistelligen Bereich genannt. Häufig wird auch eine zeitliche Frist gesetzt, um Zeitdruck zu erzeugen. In diesen Nachrichten werden Versicherte dazu aufgefordert, ihre Daten über einen Link zu aktualisieren oder die Rückerstattung über eine Webseite anzufordern. 

Diese E-Mails und Nachrichten stammen nicht von der AOK. Klicken Sie keine der Links in solchen Nachrichten an. Löschen Sie diese stattdessen umgehend. Generell versendet die AOK solche Informationen oder Aufforderungen zu keinem Zeitpunkt per E-Mail oder SMS.

Aktuelle Warnungen auf der Webseite der AOK

Betrügerische E-Mails oder SMS im Namen der AOK werden immer wieder verbreitet. Damit Sie stets informiert sind, veröffentlicht die AOK aktuelle sowie weitere Betrugsmethoden auf der Seite Sichere Kommunikation. Dort erhalten Sie auch Tipps, wie Sie sich vor diesen Betrugsversuchen schützen. Zudem können Sie auch jederzeit Ihre AOK anrufen, wenn Sie so eine Mail erhalten haben und sich unsicher sind. 

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Aktualisiert: 17.06.2026

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