Mehrere Betrugsmaschen im Namen der AOK im Umlauf

Vorsicht vor aktuellen Betrugsversuchen
Immer wieder versuchen Betrüger, Versicherte auf manipulierte Webseiten zu locken oder diese anzurufen, um deren Daten abzugreifen. Sie rufen entweder direkt an oder nutzen gefälschte E-Mails oder SMS im Namen der AOK. Diese Form des Betrugs nennt sich Phishing. Die E-Mails oder SMS wirken häufig täuschend echt, weil zum Beispiel das AOK-Logo verwendet, eine AOK-Adresse angezeigt oder ein AOK-Ansprechpartner genannt wird. Bei Anrufen geben sich die Betrüger als AOK-Mitarbeiter aus. Derzeit sind vermehrt die folgenden Betrugsversuche im Umlauf:
- Betrugsanrufe zur Verhinderungspflege: Betrüger geben sich am Telefon als AOK-Mitarbeiter aus und rufen Versicherte unter dem Vorwand an, Fragen zu einem Antrag auf Verhinderungspflege klären zu wollen. Sie behaupten, es seien steuerliche Belange oder Erstattungen zu klären, und fragen Kontodaten ab. Vorsicht: Nach Herausgabe der Kontodaten kann es zu einer Kontoabbuchung kommen.
- Aufforderung zum Austausch der Gesundheitskarte: In einer gefälschten E-Mail werden Versicherte dazu aufgefordert, ihre Gesundheitskarte auszutauschen. Dafür sollen sie einen Link anklicken. Die Betrüger setzen eine Frist und betonen, dass die Gesundheitskarte nach Ablauf der Frist nicht mehr genutzt werden könne.
- Aufforderung zur Identitätsbestätigung auf „Meine AOK“: In E-Mails mit dem Betreff „AOK: Bestätigung Ihrer Daten erforderlich“ wird behauptet, dass eine Online-Identifizierung für den Zugang von „Meine AOK“ noch ausstehe. Die Betrüger fordern dazu auf, die Identifizierung über einen Link zu starten und diese mit dem Online-Banking zu bestätigen.
- Empfehlung für Blutzuckermessgerät: In einem gefälschten Newsletter mit AOK-Logo wird ein Blutzuckermessgerät empfohlen. Am Ende des Newsletters wird dazu aufgefordert, die Verfügbarkeit des Blutdruckmessgeräts über einen Link zu prüfen, um es dann zu bestellen.
- Leistungs- und Beitragsrückerstattungen: Sehr häufig werden E-Mails oder SMS verschickt, die eine Rückerstattung für Beiträge, Leistungen oder Medikamente versprechen. In der Regel wird dabei ein fiktiver Euro-Betrag im dreistelligen Bereich genannt. Häufig wird auch eine zeitliche Frist gesetzt, um Zeitdruck zu erzeugen. In diesen Nachrichten werden Versicherte dazu aufgefordert, ihre Daten über einen Link zu aktualisieren oder die Rückerstattung über eine Webseite anzufordern.
Diese Anrufe, E-Mails und Nachrichten stammen nicht von der AOK. Generell versendet die AOK solche Informationen oder Aufforderungen zu keinem Zeitpunkt per E-Mail oder SMS oder ruft Sie an, um Ihnen Erstattungen oder Ähnliches anzubieten.
Aktuelle Warnungen auf der Webseite der AOK
Betrügerische Anrufe, E-Mails oder SMS im Namen der AOK werden immer wieder verbreitet. Damit Sie stets informiert sind, veröffentlicht die AOK aktuelle sowie weitere Betrugsmethoden auf der Seite Sichere Kommunikation. Dort erhalten Sie auch Tipps, wie Sie sich vor diesen Betrugsversuchen schützen. Zudem können Sie auch jederzeit Ihre AOK anrufen, wenn Sie so eine Mail erhalten haben und sich unsicher sind.
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