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Corona-Virus: AOK Bremen/Bremerhaven schließt ab Freitag alle Geschäftsstellen

Verdachtsfälle unter Mitarbeitern – Betrieb wird aufrechterhalten

Bremen, 12. März 2020. Wegen bisher nicht bestätigter Verdachtsfälle auf Infektion mit dem Corona-Virus unter den Mitarbeitern schließt die AOK Bremen/Bremerhaven ab dem morgigen Freitag, 13. März, ihre Kundencenter und Geschäftsstellen in Bremen und Bremerhaven für die persönliche Beratung der Kunden. Alle anderen Kontaktkanäle bleiben aber verfügbar: per Telefon, E-Mail, Fax und über die Online-Geschäftsstelle können sich die AOK-Versicherten weiterhin wie gewohnt an die Gesundheitskasse wenden.

„Diese Maßnahmen haben ein Ziel: Die Corona-VirusAusbreitung auch in unserer Region so zu verlangsamen, dass unsere Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen vollständig arbeitsfähig bleiben“, sagte der AOK-Vorstandsvorsitzende Olaf Woggan. Im Land Bremen und im Umland von Bremen und Bremerhaven seien bisher zwar nur relativ wenige Menschen an den Folgen der Corona-Infektion erkrankt. Trotzdem sei es wichtig, dass alle aktiv daran mitwirkten, nicht nur sich und die engsten Angehörigen zu schützen, sondern auch Maßnahmen zu unterstützen, die Pandemie des Corona-Virus zu verlangsamen.

Wirksame Maßnahmen gegen Infektion

Diese Krankheit sei deshalb so tückisch, weil die Corona-Infektion bei vielen Menschen kaum Symptome hervorrufe, und sie dennoch andere Menschen anstecken können. Vor allem bei älteren und immungeschwächten Menschen kann diese Ansteckung zu schwerwiegenden Folgen führen. Die Symptome lassen sich zudem kaum von einer normalen Grippe oder einer schweren Erkältung unterscheiden.

Zu den wirksamen Maßnahmen gegen eine Infektion mit dem Corona-Virus gehört: Abstand zu anderen Menschen halten, Menschenansammlungen auf engem Raum meiden, gründliche Hände-Desinfektion, besondere Rücksicht beim Besuch von Pflegeheimen und Krankenhäusern und eine telefonische Absprache mit der Arztpraxis, wenn man wegen eines grippalen Infektes einen Arzt aufsuchen will. Außerdem sollte man unnötige Reisen und Besuche in und aus besonders betroffenen Regionen wie etwa Italien und Nordrhein-Westfalen vermeiden.

Pressekontakt

Jörn Hons
AOK Bremen/Bremerhaven
Bürgermeister-Smidt-Straße 95
28195 Bremen
Telefon (0421) 1761-549
Telefax (0421) 1761-540
E-Mail: joern.hons@hb.aok.de