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AOK lädt enge Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen zur Impfung ein

Corona: Pflegebedürftige werden direkt angeschrieben

Impfung von zwei engen Kontaktpersonen

Bremen, 11. Mai 2021. Menschen, die pflegebedürftige Angehörige, Freunde oder Nachbarn im häuslichen Umfeld eng betreuen, können nach der Corona-Impfverordnung bevorzugt gegen das Covid-19-Virus geimpft werden. Deshalb schreibt die AOK Bremen/Bremer­haven in den nächsten Tagen rund 12.500 ambulant Pflegebedürftige an, die in Bremen und Bremerhaven leben, und weist sie auf diese Möglichkeit für ihre Kontaktpersonen hin. Jeweils zwei enge Kontaktpersonen einer/eines Pflegebedürftigen können sich direkt bei ihrem behandelnden Arzt gegen Corona impfen lassen. Die AOK Bremen/Bremerhaven ist die einzige Krankenkasse im Bundesland Bremen, die Pflegebedürftige direkt anschreibt.

Erleichterung des Verfahrens

Mit dem Einladungsbrief erhalten die Pflegebedürftigen zwei Formulare der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen, in die der Name und die Adresse des Pflegebedürftigen durch die AOK bereits eingedruckt wird. Diese Formulare können die Pflegebedürftigen oder die Betreuer unterschreiben und direkt an die Kontaktpersonen weitergeben. „Wir erleichtern damit das ganze Verfahren für die Kontaktpersonen und entlasten gleichzeitig die impfenden Ärzte“, so Dr. Tobias Schneider, Direktor Versorgung der AOK Bremen/Bremerhaven. Denn das AOK-Anschreiben und das Formular gelten als Bestätigung der Pflegebedürftigkeit - die Kontaktpersonen müssen sich den Pflegegrad nicht extra noch von einem Arzt bescheinigen lassen. Übrigens müssen die Kontaktpersonen nicht bei der AOK Bremen/Bremerhaven versichert sein.

Vermeidung unnötiger Nachfragen

Aus Sicht von Dr. Tobias Schneider ist das eine gute Lösung: „Wir bevorzugen diesen persönlichen Weg – denn er hilft den Menschen konkret, er vermeidet unnötige Nachfragen in der Arztpraxis und er verhindert, dass die Ärzte mit zusätzlicher Arbeit belastet werden.“ Natürlich weise die Gesundheitskasse dabei auch darauf hin, dass jene betroffenen Menschen, die bereits geimpft sind oder die schon einen Impftermin im Impfzentrum vereinbart oder einen Termin bei ihrem Hausarzt bekommen haben, dieses Schreiben nicht beachten sollen.

Niemand soll "vergessen" werden

„Wir verhindern mit unseren Briefen aber auch, dass Menschen bei den Impfaufrufen „vergessen“ werden, die – aus welchen Gründen auch immer – aus dem Raster fallen“, betont Schneider. Solche Informationen allein über das Internet zur Verfügung zu stellen, sei aus Sicht der AOK Bremen/Bremerhaven nicht sinnvoll, weil längst nicht alle Menschen über einen Computer und einen Internetzugang verfügten, um sich entsprechende Informationen und Formulare selbst zu besorgen.

Pressekontakt

Jörn Hons
AOK Bremen/Bremerhaven
Bürgermeister-Smidt-Straße 95
28195 Bremen
Telefon: 0421 1761-85000
Telefax: 0421 1761-540
E-Mail: joern.hons@hb.aok.de