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Krankenhäuser: Mehr Personal, weniger Patienten

28.10.2026 2 Min. Lesedauer

Die deutschen Krankenhäuser behandeln weiterhin weniger Patienten als noch vor Beginn der Corona-Pandemie. Auch die Verweildauer geht zurück. Dagegen steigt die Zahl der Ärzte und Pflegekräfte weiter an. Das zeigen neueste Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis). 2025 wurden demnach 17,7 Millionen Patienten vollstationär behandelt, das waren zwar 1,2 Prozent mehr als 2024, aber gute 9,4 Prozent weniger als noch 2019 mit 19,4 Millionen Patienten. Die meisten Klinikbehandlungen wies die Innere Medizin (28,1 Prozent aller Fälle) auf, gefolgt von der Allgemeinen Chirurgie mit 15,1 Prozent.

Auch die durchschnittliche Dauer eines stationären Klinikaufenthalts ging weiter um 0,1 Tage auf sieben Tage zurück. Damit setzt sich ein langfristiger Trend fort: 1991 dauerte ein durchschnittlicher Krankenhausaufenthalt noch 14 Tage und damit doppelt so lang wie heute. Am längsten blieben Patienten in den psychiatrischen Fachabteilungen (24,3 bis 47 Tage) und der Geriatrie mit 14,8 Tagen. Am kürzesten war die Verweildauer in der Inneren Medizin und der Allgemeinen Chirurgie mit nur fünf beziehungsweise 4,8 Tagen.

Zugleich verzeichneten die Krankenhäuser einen deutlichen Personalaufwuchs. Umgerechnet auf Vollzeitkräfte beschäftigten sie laut Destatis 1.038.000 Menschen – davon 184.100 im ärztlichen Dienst und 854.000 im nichtärztlichen Dienst. Das waren zwei Prozent mehr im ärztlichen und 2,3 Prozent im nichtärztlichen Dienst als 2024. Noch stärker fällt das Plus im Vergleich zu 2015 aus: Danach verfügten die Kliniken über 19,2 Prozent mehr Vollkräfte im ärztlichen Dienst und 19,7 Prozent mehr im nichtärztlichen Dienst.

Die Bettenzahl in den bundesweit 1.807 Krankenhäusern sank um 0,9 Prozent auf 468.800; die durchschnittliche Bettenauslastung stieg um 0,6 Prozentpunkte auf 72,6 Prozent. Dabei wiesen große Kliniken eine höhere Bettenauslastung auf als kleinere. Mit 729 Einrichtungen befanden sich die meisten Krankenhäuser in privater Trägerschaft. Diese stellten jedoch lediglich 21 Prozent der aufgestellten Betten. Die meisten Betten boten weiter Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft mit 47,4 Prozent, gefolgt von Kliniken in gemeinnütziger Trägerschaft mit 31,6 Prozent. (cm)

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