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Bessere Heilungschancen durch frühe Gendiagnostik

Wenn bei den Frauen einer Familie verstärkt Brust- oder Eierstockkrebs über mehrere Generationen auftritt, kann dies auch erblich bedingt sein. Ein spezieller Versorgungsvertrag der AOK PLUS checkt dieses Risiko mit hochmoderner Gendiagnostik ab. Dann werden die betroffenen Frauen mit individuellen Früh- und Nachsorgeprogrammen sicher durch diese schwere Zeit begleitet.

19.04.2021Autor/in: Ute-Barbara FriedrichRubrik: Versorgung und Innovation 1

In diesen kraftzehrenden Zeiten jetzt auch das noch: Bei der Mutter meiner Freundin wurde Eierstockkrebs diagnostiziert! Diese heimtückische Krankheitsgruppe (die neben dem Eierstock auch den Eileiter und die Brust befallen kann) wird aufgrund lange fehlender Symptome in 75 Prozent der Fälle erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt und muss dementsprechend aufwendig behandelt werden.

Resigniert meinte die sonst so taffe, fröhliche Mitsechzigerin: „Nun hat‘s mich auch getroffen. Das liegt bei uns scheinbar in der Familie“. Sie erzählte dem Arzt die Krankheitsgeschichte ihrer Vorfahrinnen. „Hoffentlich bekommt das meine Tochter später nicht auch“, befürchtet die Mutter.

Erfahrene Spezialisten für individuelle Behandlung

Das lässt den Mediziner aufhorchen. Er informiert Mutter und Tochter über den speziellen Versorgungsvertrag der AOK PLUS genau für solche Situationen: Dieses vermutete vererbte familiär bedingte erhöhte Risiko für Eierstock-, Eileiter- und Brustkrebs kann an den Unikliniken in Dresden und Leipzig mit hochspezialisierter Genanalyse und -diagnostik tatsächlich genau identifiziert werden. Besprochen wird anschließend in humangenetischen Beratungen mit Fachärzten verschiedener Richtungen, welche individuellen Prophylaxebausteine in Frage kommen.  Und im Fall einer bereits bestehenden Erkrankung wird ein intensives Nachsorgeprogramm zusammengestellt. Durch die frühzeitige Diagnostik kann der Krankheitsverlauf sehr wahrscheinlich günstig beeinflusst und im besten Fall abgeflacht werden.

Vererbte Risiken zeitig abklären

Diese Spezialleistungen können die beiden AOK PLUS-versicherten Frauen ohne Zusatzkosten nur mit einer Überweisung von ihrem niedergelassenen Vertragsarzt und nach einem telefonischen Kontakt mit dem Fachzentrum ohne Zuzahlung in Anspruch nehmen. Aktuell gibt es in Deutschland 23 dieser anerkannten Zentren für familiären Brust- und Eierstockkrebs. Diese bilden das bundesweite Konsortium der FBREK-Zentren.

Mutter und Tochter durchlaufen nun das Programm und sind froh über diese kompetenten Anlaufstellen, über die gründlichen Untersuchungen und die umfassende Beratung aus einer Hand. Seit 2019 konnte mit diesem Versorgungsvertrag an den Spezialzentren in Dresden und Leipzig schon über 1440 Versicherten der AOK PLUS geholfen werden. Nun drücke ich für meine Freundinnen die Daumen!

Kommentare (1)

  • Lutz Herbst

    am 23.04.2021 um 18.46 Uhr

    Meine Frau ist betroffen vom Brustkrebs hat allerdings gute Heilungsschancen…

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