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Zahl der Organspender in Westfalen-Lippe weiter rückläufig. AOK NORDWEST startet landesweite Informationskampagne

Pressemitteilung

12. September 2017

Dortmund. Die Zahl der Organspender in Westfalen-Lippe ist weiterhin rückläufig. Das teilte heute die AOK NORDWEST mit. So zählte die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) von Januar bis Juli 2017 lediglich 42 Organspender, im Vorjahreszeitraum waren es 46. Die erhoffte Trendwende ist laut DSO bislang nicht erkennbar. Diese Entwicklung nimmt die AOK NORDWEST zum Anlass, die Bevölkerung über das Thema Organspende erneut umfassend zu informieren und startet in diesen Tagen eine landesweite Kampagne. „Mit unserem Informationsangebot möchten wir den Menschen in Westfalen-Lippe helfen, eine souveräne Entscheidung zum Thema Organspende zu treffen“, sagt Tom Ackermann, Vorstandsvorsitzender der AOK NORDWEST.

Auch bundesweit bleibt die Zahl der Organspender rückläufig: Gab es 2011 noch 1.200 Organspender, zählte die DSO 2016 nur noch 857. Das entspricht einem Rückgang gegenüber 2011 von über 28 Prozent.

Mehr als 10.000 Menschen in Deutschland warten dringend auf ein Spenderorgan, allein in Nordrhein-Westfalen sind es über 2.100. Benötigt werden Nieren, Lebern, Herzen, Lungen, Bauspeicheldrüsen sowie Teile des Dünndarms. Viele Patienten warten mehrere Jahre, bis für sie ein passendes Organ zur Verfügung steht. Während dieser Wartezeit sterben jährlich rund 1.000 Menschen, weil sie nicht rechtzeitig das lebensrettende Organ erhalten.

Um die Verunsicherung in der Bevölkerung abzubauen, versendet die AOK NORDWEST in den nächsten Tagen umfassende Informationen zum Thema Organspende per Kundenzeitschrift oder Brief an über 1,7 Millionen Versicherte über 16 Jahre in Westfalen-Lippe. In den AOK-Kundencentern werden zudem Informationen mit den wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema für die Öffentlichkeit vorgehalten, die in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Uni Hamburg erarbeitet wurden.

Außerdem bietet die AOK NORDWEST unter www.aok.de/organspende eine Entscheidungshilfe zur Organspende im Internet. „Die Entscheidung, Organe zu spenden, muss jeder für sich selbst treffen. Wir helfen dabei mit umfangreichen Informationen. Deshalb sollte jeder Klarheit für sich und seine Angehörigen schaffen und seine Entscheidung auf dem Organspendeausweis dokumentieren“, so Ackermann.

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Jeder sollte Klarheit für sich und seine Angehörigen schaffen und seine Entscheidung auf dem Organspendeausweis dokumentieren.

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Fotograf: AOK/hfr.

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Edisonstraße 70, 24145 Kiel
Telefon 0431 605-21171
Mobil 01520 1566136
E-Mail presse@nw.aok.de