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Vorsorge von Kopf bis Fuß: Hautkrebs-Screening in Schleswig-Holstein wird immer weniger genutzt

Pressemitteilung

Kiel (20. Juli 2018). Das Hautkrebs-Screening wird in Schleswig-Holstein immer weniger genutzt. Das belegt eine aktuelle Auswertung der AOK NORDWEST. Danach gingen im vergangenen Jahr lediglich 15,06 Prozent der AOK-Versicherten in Schleswig-Holstein zur Früherkennung von Hautkrebserkrankungen. Der Anteil der Frauen lag mit 55,6 Prozent höher als der der Männer (44,4 Prozent). Über die Jahre ist ein kontinuierlicher Rückgang zu beobachten. Im Jahr 2014 lag die Quote noch bei 15,9 Prozent. „Hautkrebs ist fast immer heilbar, wenn er rechtzeitig erkannt wird. Daher raten wir unbedingt die kostenfreien Angebote der gesetzlichen Krankenkassen zur Hautkrebs-Früherkennung zu nutzen“, sagt AOK-Vorstandschef Tom Ackermann. Hautkrebs gehört zu den häufigsten Tumorarten. Nach den aktuellsten Zahlen des Krebsregisters Schleswig-Holstein erkrankten im nördlichsten Bundesland im Jahr 2015 über 8.600 Menschen neu an Hautkrebs, etwa zu gleichen Teilen Männer und Frauen. Außerdem wurden 138 Todesfälle registriert.

Durch das Hautkrebs-Screening ist es möglich, bereits Frühstadien von Hautkrebs zu erkennen. Das ist umso wichtiger, da Hautkrebs zunächst keine Beschwerden verursacht. Das Hautkrebs-Screening ist eine rein visuelle Untersuchung der gesamten Haut. Der Arzt sucht dabei den Körper von Kopf bis Fuß auf verdächtige Pigmentmerkmale ab wie zum Beispiel Muttermale, Leberflecken oder Altersflecken. Da die Haut so gut zugänglich ist wie kein anderes menschliches Organ, sind die verschiedenen Krebsarten bereits im Frühstadium gut zu finden. Die gefährlichste Hautkrebsart ist der schwarze Hautkrebs (Malignes Melanom). Aber auch die hellen Hautkrebsarten (Basalzellkarzinom und Stachelzellkarzinom) sollten möglichst frühzeitig behandelt werden, denn dann ist die Krankheit fast vollständig heilbar. „Es ist wichtig, die Chance der frühen Diagnostik zu nutzen“, rät AOK-Chef Ackermann. Das Hautkrebs-Screening übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen alle zwei Jahre für ihre Versicherten vom 35. Geburtstag an. Die AOK NORDWEST bietet ihren Versicherten das Hautkrebs-Screening bereits im Alter von 20 Jahren an.

Hautkrebs gehört zu den häufigsten Tumorarten. Größter Risikofaktor für Hautkrebs ist zu viel und zu starke UV-Strahlung. Daher sollte im Freien immer an ausreichenden Sonnenschutz durch Sonnencremes mit UV-A- und UV-B Filter mit Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30) oder Sonnenschutzkleidung gedacht werden.

Mehr Informationen zum Thema Hautkrebs und zur Früherkennung gibt es im Internet unter www.aok.de/nw, Rubrik Leistungen & Services.

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Das Hautkrebs-Screening wird in Schleswig-Holstein immer weniger genutzt. Über die Jahre ist ein kontinuierlicher Rückgang zu beobachten.

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Edisonstraße 70, 24145 Kiel
Telefon 0800 2655-505528
Mobil 01520 1566136
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