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Neues Pflegestärkungsgesetz II: AOK zählt in Westfalen-Lippe fast 4.000 neue Anträge

Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Kopenhagener Straße 1, 44269 Dortmund
Telefon 0231 4193-10145
Mobil 01520 1566136
E-Mail presse@nw.aok.de

Pressemitteilung

20. Januar 2017

Dortmund. Seit Einführung des neuen Pflegestärkungsgesetzes II ab 1. Januar 2017 gingen allein bei der Pflegekasse der AOK NORDWEST in den ersten zwei Wochen dieses Jahres insgesamt 3.725 neue Pflegeanträge von AOK-Versicherten in Westfalen-Lippe ein. Das waren etwa sieben Prozent mehr als in den ersten beiden Januarwochen des Vorjahres. Das teilte heute die AOK NORDWEST in Dortmund mit. Allerdings ist auffällig, dass viele Versicherte noch vor dem Jahreswechsel einen Pflegeantrag nach altem Recht gestellt haben. In den Monaten November und Dezember gingen bei der AOK-Pflegekasse wöchentlich rund 2.800 Pflegeanträge ein. Das waren 65,2 Prozent mehr Anträge als bis dahin üblich waren. „Das zeigt, dass viele Versicherte offenbar noch unbedingt nach den alten gesetzlichen Regelungen einen Antrag stellen und sich damit die vom Gesetzgeber zugesagte ‚Besitzstandswahrung‘ sichern wollten“, sagte AOK-Vorstandschef Tom Ackermann.

Ackermann wies darauf hin, dass durch das neue Pflegestärkungsgesetz II die Ungleichbehandlung von Pflegebedürftigen mit körperlichen Einschränkungen einerseits und Pflegebedürftiger mit kognitiven und psychischen Einschränkungen andererseits, insbesondere Demenzkranken, Vergangenheit ist. „Pflegebedürftigkeit wird jetzt differenzierter bewertet. Die kognitiven und kommunikativen Fähigkeiten eines Menschen sind ebenso entscheidend wie seine Mobilität“, sagte der AOK-Chef.

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