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Krankenstand im ersten Halbjahr 2018 in Schleswig-Holstein gestiegen

Pressemitteilung

Kiel (01.10.2018). Der Krankenstand bei den rund 275.000 versicherten Arbeitnehmern der AOK NORDWEST in Schleswig-Holstein ist im ersten Halbjahr 2018 im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um 0,2 Prozent auf 5,8 Prozent gestiegen. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der Krankenkasse hervor.

Als Ursache für den Anstieg nennt die AOK vor allem die Erkältungswelle Anfang des Jahres mit deutlich mehr Krankschreibungen als im Vorjahreszeitraum. Von Mitte Januar bis Ende März verzeichnete die Gesundheitskasse allein in Schleswig-Holstein fast 29 Prozent mehr Krankheitsfälle aufgrund von Atemwegserkrankungen als im selben Zeitraum 2017.

Nach der Auswertung fehlte jeder AOK-versicherte Erwerbstätige in Schleswig-Holstein im ersten Halbjahr im Durchschnitt 10,6 Tage. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage um 4,6 Prozent. Vor allem Muskel- und Skeletterkrankungen verursachten weiterhin die meisten Fehltage. Mit 21,9 Prozent lag deren Anteil an den gesamten Fehltagen mit großem Abstand an erster Stelle. Es folgten mit einem deutlichen Anstieg die Atemwegserkrankungen (14,5 Prozent), danach psychische Erkrankungen (12,0 Prozent) und Verletzungen (10,5 Prozent). Insgesamt 42,6 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage wurden von Langzeitkranken verursacht. Die durchschnittliche Krankheitsdauer je Fall lag in den ersten sechs Monaten des Jahres bei 12,1 Kalendertagen. Dies entspricht einer Veränderung gegenüber dem Vorjahr von 1,7 Prozent.

Bilder

BU: Vor allem die Erkältungswelle Anfang des Jahres sorgte für einen Anstieg des Krankenstandes in Schleswig-Holstein. Foto: AOK/hfr.

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Fotograf: AOK/hfr

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
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