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Krankenhauseinweisungen in Westfalen-Lippe: Kreislauferkrankungen weiterhin häufigste Ursache

Pressemitteilung

Dortmund (15.08.2018). Wenn es um Einweisungen ins Krankenhaus geht, sind Kreislauferkrankungen in Westfalen-Lippe nach wie vor die mit Abstand häufigste Ursache. Mehr als 91.600 AOK-Versicherte mussten deshalb stationär aufgenommen werden. Dies teilte heute die AOK NORDWEST auf Basis aktueller Auswertungen mit. Die Gesamtzahl der Krankenhauseinweisungen in 2017 in Westfalen-Lippe ist im Vergleich zum Vorjahr geringfügig von 632.000 auf fast 638.000 gestiegen. Etwa 40 Prozent der Einweisungen betrafen Patientinnen und Patienten über 65 Jahre. Außerdem wurden über 25 Prozent mehr Frauen (354.981) im Krankenhaus behandelt als Männer (283.015).

Hinter den Kreislauferkrankungen lagen als Ursache für einen Krankenhausaufenthalt an zweiter Stelle Krankheiten des Verdauungssystems (63.486), gefolgt von Erkrankungen des Bewegungsapparates (55.357). Außerdem wurden Patienten wegen Neubildungen von Krebs (54.385), Verletzungen und Vergiftungen (50.260) und psychischen Störungen (47.975) ins Krankenhaus eingewiesen.

Auffällig ist, dass bei psychischen Störungen über 34 Prozent mehr Männer (27.511) als Frauen (20.464) betroffen sind. Wegen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems werden hingegen fast 40 Prozent mehr Frauen (32.232) als Männer (23.125) ins Krankenhaus eingewiesen. Das ist auch bei Verletzungen und Vergiftungen der Fall: Hier werden fast 23 Prozent mehr Frauen (27.675) als Männer (22.585) stationär behandelt.

Die durchschnittliche Verweildauer im Krankenhaus liegt bei 5,9 Tagen bei Krankheiten des Verdauungssystems, 7,5 Tagen bei Muskel-Skelett-Erkrankungen, 7,8 Tagen bei Verletzungen und Vergiftungen, 8 Tagen bei Krebsneubildungen sowie 8,2 Tagen bei Kreislauferkrankungen. Patienten mit psychischen Erkrankungen bleiben allerdings durchschnittlich mehr als 21 Tage stationär.

Bilder

Kreislauferkrankungen sind nach wie vor die häufigste Ursache für einen Krankenhausaufenthalt in Westfalen-Lippe.

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Fotograf: AOK/hfr

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Kopenhagener Straße 1, 44269 Dortmund
Telefon 0800 2655-505528
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