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Krankenhausbehandlungen in Schleswig-Holstein: Hautkrebsfälle steigen weiter an

Pressemitteilung

Weniger Hautkrebs-Screening in der Corona-Pandemie

Kiel (05.03.2021). Die Anzahl der Krankenhausbehandlungen mit der Diagnose Hautkrebs steigen in Schleswig-Holstein immer weiter an. So wurden im Jahr 2019 insgesamt 2.968 Patienten damit in Kliniken stationär behandelt. Das sind 4,2 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor (2.849) und sogar 15,2 Prozent mehr (2.576) im Vergleich zum Jahr 2015. Dies teilte heute die AOK NORDWEST auf Basis aktueller Daten des Statistischen Bundesamtes mit. „Aufgrund dieser unvermindert hohen Zahlen raten wir, unbedingt die kostenfreien Angebote der gesetzlichen Krankenkassen zur Hautkrebs-Früherkennung zu nutzen. Denn Hautkrebs ist fast immer heilbar, wenn er rechtzeitig erkannt wird“, sagt AOK-Vorstandschef Tom Ackermann.

Durch das Hautkrebs-Screening ist es möglich, bereits Frühstadien von Hautkrebs zu erkennen. Das ist umso wichtiger, da Hautkrebs zunächst keine Beschwerden verursacht. Doch das kostenfreie Screening wird nur wenig genutzt: Lediglich 13,3 Prozent der AOK-Versicherten in Schleswig-Holstein nutzten 2019 dieses Angebot. Der Anteil der Frauen lag mit 55,5 Prozent höher als der der Männer (44,5 Prozent). Durch die Corona-Pandemie hat sich die Inanspruchnahme weiter verringert. So nutzten im ersten Halbjahr 2020 nur 5,2 Prozent der AOK-Versicherten in Schleswig-Holstein das Angebot, im ersten Halbjahr 2019 waren es 7,9 Prozent.

Das Hautkrebs-Screening ist eine rein visuelle Untersuchung der gesamten Haut. Der Arzt sucht dabei den Körper von Kopf bis Fuß auf verdächtige Pigmentmerkmale ab wie zum Beispiel Muttermale, Leberflecken oder Altersflecken. Da die Haut so gut zugänglich ist wie kein anderes menschliches Organ, sind die verschiedenen Krebsarten bereits im Frühstadium gut zu finden. Die gefährlichste Hautkrebsart ist der schwarze Hautkrebs (Malignes Melanom). Aber auch die hellen Hautkrebsarten (Basalzellkarzinom und Stachelzellkarzinom) sollten möglichst frühzeitig behandelt werden, denn dann ist die Krankheit fast vollständig heilbar. „Es ist wichtig, die Chance der frühen Diagnostik zu nutzen“, rät AOK-Chef Ackermann. Das Hautkrebs-Screening übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen alle zwei Jahre für ihre Versicherten vom 35. Geburtstag an. Die AOK NORDWEST bietet ihren Versicherten das Hautkrebs-Screening als Mehrleistung bereits im Alter von 20 Jahren an.

Mehr Informationen zum Thema Hautkrebs und zur Früherkennung gibt es im Internet unter www.aok.de/nw, Rubrik Leistungen & Services.

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Durch das Hautkrebs-Screening ist es möglich, bereits Frühstadien von Hautkrebs zu erkennen.

Format: JPG

Größe: 281 KB

Fotograf: AOK/hfr

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Pressekontakt

Jens Kuschel, Pressesprecher
AOK NORDWEST – Die Gesundheitskasse.
Edisonstraße 70, 24145 Kiel
Telefon 0800 2655-505528
Mobil 01520 1566136
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